{"id":61,"date":"2009-01-07T15:33:27","date_gmt":"2009-01-07T14:33:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.neu.schwimmverein-friedrichsthal.de\/?page_id=61"},"modified":"2019-01-28T21:58:17","modified_gmt":"2019-01-28T20:58:17","slug":"chronik-des-vereins","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.schwimmverein-friedrichsthal.de\/?page_id=61","title":{"rendered":"Chronik des Vereins"},"content":{"rendered":"<p><em>(zusammengestellt von Helga Jungbluth)<\/em><\/p>\n<p>Mit der Er\u00f6ffnung des Freibades am 25. Juli 1937 begann offiziell die Existenz unseres heutigen Schwimmvereins, des SV Friedrichsthal 1937. Nachrichten und Belege aus der Zeit der Gr\u00fcndung sind nur sp\u00e4rlich vorhanden. Einzelheiten und verschiedene Daten konnten nur durch Gespr\u00e4che mit noch lebenden, damaligen \u201eAktiven\u201c festgehalten werden.<\/p>\n<p>In einem \u00dcberblick wird die Geschichte des SV Friedrichsthal 1937 dargestellt.<\/p>\n<p><strong>1893<\/strong><br \/>\ngr\u00fcndete sich der \u201eTurn-Club-Friedrichsthal\u201c, der sp\u00e4tere \u201eTurn-Verein Friedrichsthal\u201c<\/p>\n<p><strong>1919<\/strong><br \/>\nvereinigte er sich mit dem \u201eSport- und Spielclub Kolonie\u201c zur \u201eTurn- und Sportvereinigung Friedrichsthal\u201c<\/p>\n<p><strong>1935<\/strong><br \/>\nwurde der Reichsbund f\u00fcr Leibes\u00fcbungen ins Leben gerufen. Alle Vereine verloren im Rahmen der Gleichschaltung ihre Eigenst\u00e4ndigkeit und mussten sich zum \u201eVerein f\u00fcr Leibes\u00fcbungen &#8211; VfL\u201c zusammenschlie\u00dfen.<\/p>\n<p><strong>25. Juli 1937<\/strong><br \/>\nEr\u00f6ffnung des Freibades Friedrichsthal (Geburtsstunde des Schwimmverein)<\/p>\n<p><strong>1942<\/strong><br \/>\nwurde berichtet, dass der Gesamtverein in dieser Zusammensetzung eine gro\u00dfe Bl\u00fcte erlebte. Friedrichsthaler Sportler sorgten im Land f\u00fcr Schlagzeilen. Der 2. Weltkrieg setzte jedoch diesem H\u00f6henflug ein j\u00e4hes Ende. Der Sportbetrieb kam v\u00f6llig zum Erliegen. Aktive Sportler wurden Soldaten.<\/p>\n<p><strong>1946<\/strong><br \/>\nfand am 17. Februar die 1. Versammlung nach dem Kriege statt. Es wurde der Beschluss gefasst, dass der Verein als sogenannter Omnisportverein in seiner fr\u00fcheren Form weitergef\u00fchrt werden sollte, allerdings unter einem anderen Namen. Aus dem VfL wurde der Sport-Club Friedrichsthal. Eine Hauptaufgabe dieses Vereins bestand in der F\u00f6rderung der sportlichen Bet\u00e4tigung auf breiter Basis. Um dieses Ziel optimal zu erreichen, sollten Abteilungen gebildet werden, wo es gew\u00fcnscht wurde. Im Sommer des Jahres wurde die Schwimmabteilung wieder aktiv und trat in den SC Friedrichsthal ein.<\/p>\n<p><strong>1949<\/strong><br \/>\nstand fest, dass sich das System der Spartenbildung au\u00dferordentlich bew\u00e4hrt hatte. Man redete schon damals von den gro\u00dfartigen Leistungen der Schwimmer und Wasserballer. In der Generalversammlung des SC Friedrichsthal unter dem Vorsitz des damaligen B\u00fcrgermeisters Rauch konnte Hans Kleinbauer, zu der Zeit Schwimm- und Bademeister im Freibad, voller Zufriedenheit berichten, die Schwimmer h\u00e4tten bei der Vergebung der einzelnen Titel sowie bei den Strommeisterschaften in Saarbr\u00fccken ein geh\u00f6riges Wort mitreden k\u00f6nnen. Stolz war man auch auf das besondere Ereignis: Das Friedrichsthaler Freibad war als Austragungsort des internationalen Vergleichskampfes Saarland &#8211; Frankreich vom Schwimmverband bestimmt worden. Dem jungen Verein, zu dieser Zeit wieder 3 Jahre aktiv &#8211; wurde in schwimmsportlicher Hinsicht unter den Landesvereinen eine besondere Stellung einger\u00e4umt. Schon ein Jahr sp\u00e4ter wurde er als \u201ebester Verein ohne Winterbad\u201c bezeichnet. Die Erfolge waren nicht zuletzt durch den Einsatz von Hans Kleinbauer, dem Trainer G\u00fcnter Kunz und dem Verantwortlichen f\u00fcr die Jugendarbeit, G\u00fcnter Ewen, zustande gekommen. Im gleichen Jahr fand noch ein gro\u00dfangelegtes Schwimmfest statt, an dem 9 Vereine teilnahmen. Hier wurde auch ein \u201egrandioses Wasserballspiel\u201c gegen Saarbr\u00fccken ausgetragen.<\/p>\n<p><strong>1950<\/strong><br \/>\nstellten die Friedrichsthaler Schwimmer bei den Strommeisterschaften in Saarbr\u00fccken die st\u00e4rkste Vertretung als Verein ohne Winterbad.<\/p>\n<p><strong>1951<\/strong><br \/>\nging der Wanderpokal des Hohen Kommissariats f\u00fcr den besten Verein ohne Winterbad endg\u00fcltig in den Besitz der Friedrichsthaler \u00fcber.<\/p>\n<p><strong>1955-1956<\/strong><br \/>\nmusste der \u00dcbungsbetrieb stufenweise eingestellt werden. Es fehlte an geeigneten \u00dcbungsleitern. Der Ausfall aktiver Schwimmer aus beruflichen Gr\u00fcnden und der Wegzug von \u201eSchwimmerfamilien\u201c trugen dazu bei, dass die Aktivit\u00e4ten der Schwimmabteilung fast v\u00f6llig zum Erliegen kamen.<\/p>\n<p><strong>1956-1959<\/strong><br \/>\nwurde der Verein durch einen einzigen Aktiven, den damaligen Kunstspringer G\u00fcnter Walter, repr\u00e4sentiert. Er trainierte zwar beim Saarl\u00e4ndischen Schwimmbund, startete aber f\u00fcr den SC Friedrichsthal.<\/p>\n<p><strong>1959-1965<\/strong><br \/>\nkam der \u00dcbungsbetrieb vollst\u00e4ndig zum Erliegen<\/p>\n<p><strong>1965<\/strong><br \/>\ntrafen sich anl\u00e4sslich der Beisetzung von Hans Kleinbauer, dem langj\u00e4hrigen Schwimmeister im Freibad Friedrichsthal, fr\u00fchere Aktive und beschlossen, den Schwimmsport wieder aufleben zu lassen. Bei einer Versammlung im Gasthaus Hohlweck wurde unter der Versammlungsleitung des damaligen 2. Vorsitzenden des SSB, Norbert Kugler, ein neuer Vorstand gew\u00e4hlt. Max Heieck wurde Spartenleiter, der damalige Schwimmeister Schommer und G\u00fcnter Walter wurden zu seinen Helfern bestimmt. Im Sommer des gleichen Jahres gab es den ersten Trainingsbetrieb im Freibad. Im Winterhalbjahr 1965\/1966 konnte im Lehrschwimmbecken der Hoferkopfschule das 1. Training in einer Schwimmhalle beginnen.<\/p>\n<p><strong>1966<\/strong><br \/>\nkonnte zwar noch kein regelm\u00e4\u00dfiges Sommertraining im Freibad aufgenommen werden, im Herbst allerdings begann man dann unter G\u00fcnter Walter und Heiner Weil mit einem gezielten Wintertraining. Dies geschah auf Initiative des damaligen 1. Vorsitzenden des SCF, Walter Paulus. Zun\u00e4chst wurde einmal w\u00f6chentlich mit einer Jungengruppe trainiert, sp\u00e4ter kam noch eine M\u00e4dchengruppe hinzu.<\/p>\n<p><strong>1967<\/strong><br \/>\nwurden die Weichen f\u00fcr einen geordneten Trainingsbetrieb gestellt. Im April \u00fcbernahm G\u00fcnter Walter die Abteilungsleitung der Schwimmer. Als Trainer der SSB-Springerschule baute er neben dem Schwimmtraining noch eine Friedrichsthaler Kunstspringergruppe auf.<\/p>\n<p><strong>1968<\/strong><br \/>\nwar endlich das Jahr des Aufschwungs f\u00fcr die Abteilung Schwimmen gekommen. Im M\u00e4rz startete man zum ersten Mal nach langer Zeit bei einem Wettkampf in St. Ingbert. Im Juli lief ein Sch\u00fclerschwimmfest aller einheimischen Schulen \u00fcber die B\u00fchne. G\u00fcnter Walter wurde S\u00fcdwestdeutscher Meister im Kunstspringen. Im August starteten ehemalige Aktive bei einem Senioren &#8211; Schwimmfest in Idar-Oberstein. Das Jahr wurde schlie\u00dflich durch die Teilnahme von Max Heieck und G\u00fcnter Walter beim Landesschwimmfest der Turner, wo beide 1. Pl\u00e4tze belegten, erfolgreich beendet. Die Fr\u00fcchte der systematisch betriebenen Jugendarbeit reiften zunehmend. In den nun folgenden Jahren funktionierte der Verein aufs Beste, was sich anhand der Plazierungen und Titelgewinne leicht nachvollziehen l\u00e4\u00dft. Die Abteilung Schwimmen nahm im sportlichen Bereich eine stetige Aufw\u00e4rtsentwicklung. Es gab kaum eine Veranstaltung, bei der Friedrichsthaler Schwimmer nicht auf den ersten Pl\u00e4tzen zu finden waren.<\/p>\n<p><strong>1974<\/strong><br \/>\nwurde nach der Er\u00f6ffnung des Hallenbades im Dezember 1973 der gesamte Trainingsbetrieb umstrukturiert. Die Intensivierung und Systematisierung des Trainings machte sich schon bald in einer enormen Leistungsexplosion bemerkbar: 60 Gold, 44 Silber- und 23 Bronzemedaillen bei den Saarl\u00e4ndischen Jahrgangsmeisterschaften in Saarbr\u00fccken und V\u00f6lklingen bedeutete in der Gesamtwertung den 1. Platz unter allen gemeldeten Vereinen. In den folgenden Jahren war man regelm\u00e4\u00dfig auch bei \u00fcberregionalen, bei den S\u00fcddeutschen und den Deutschen Meisterschaften erfolgreich. Weiterhin gab es viele Saarlandrekorde; herauszuheben ist die Damenmannschaft die 6 mal in Folge den Saarl\u00e4ndischen Mannschaftspokal gewann. Eine Aufstellung aller Aktivit\u00e4ten, Erfolge und Rekorde unserer Schwimmerinnen und Schwimmer findet man in der Festschrift zum 50-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um unseres Vereins und in einer Fortschreibung bis zum Jahr 1996.<\/p>\n<p><strong>1989<\/strong><br \/>\nwendete sich am 14. Juni die mehr als ein halbes Jahrhundert alte Geschichte der Friedrichsthaler Schwimmer und Wasserballer. Nach 52 Jahren wurde erstmals ein Schwimmverein in Eigenverantwortung und Selbst\u00e4ndigkeit gegr\u00fcndet, der Schwimmverein 1937 Friedrichsthal. Ausschlie\u00dflich wirtschaftliche \u00dcberlegungen waren ausschlaggebend zu dieser Entscheidung. Der Schritt erfolgte erst, nachdem die Mitgliederversammlung der Abteilung Schwimmen im SC Friedrichsthal ausf\u00fchrlich informiert worden war und sie das Votum f\u00fcr die Neugr\u00fcndung eines Schwimmvereines gegeben hatte.<br \/>\nDie ehemaligen Vorstandsmitglieder der Abteilung Schwimmen zeichneten als Gr\u00fcndungsmitglieder des neuen Schwimmvereins 1937 Friedrichsthal und standen als Vorstand in der gleichen Besetzung im neuen Verein zur Verf\u00fcgung. Im Laufe der Zeit hatte der Schwimmverein wie andere Vereine auch mit H\u00f6hen und Tiefen zu k\u00e4mpfen. Ein leichter Abw\u00e4rtstrend war zu verzeichnen, als aktive Schwimmerinnen und Schwimmer ihre Laufbahn beendeten. Es war nicht leicht, umgehend ad\u00e4quate Nachwuchskr\u00e4fte nachzuziehen. Trotzdem waren Friedrichsthaler Schwimmerinnen und Schwimmer immer noch in den Siegerlisten zu finden. Herausragender Schwimmer in dieser Zeit ist bis heute Bj\u00f6rn Schlick.<\/p>\n<p><strong>1997<\/strong><br \/>\nIm Jubil\u00e4umsjahr 1997 (60 Jahre) konnte man wieder beruhigt in die Zukunft blicken und von einem Aufw\u00e4rtstrend sprechen. Daf\u00fcr garantieren unsere derzeitigen Trainings- und \u00dcbungsleiter Monika Baumert , Jochen Donnevert und Sascha Baumert mit der F\u00f6rdergruppe und der Wettkampfmannschaft.<\/p>\n<p><strong>heute<\/strong><br \/>\nNach wie vor gibt es im Verein aber auch noch andere Aktivit\u00e4ten. Nicht mehr wegzudenken ist das Seniorenschwimmen. Seit Bestehen dieser Abteilung nam man oft an den Saarl\u00e4ndischen Senioren &#8211; Meisterschaften teil. In den Schwimmkursen werden j\u00e4hrlich fast 100 Kinder erfolgreich unterrichtet. Es existieren noch eine Breitensportgruppe sowie eine Abteilung Rettungsschwimmen (DLRG). Mittlerweile geh\u00f6rt dem Schwimmverein auch eine Tanzsportabteilung an. Sie wechselte 1995 von der Tanzsportgesellschaft Blau &#8211; Gold St. Ingbert zum SVF \u00fcber, der als Mitglied des Landessportverbandes nun Tr\u00e4ger des Tanzkreises ist. Die Abteilung Wasserball wurde wegen Nachwuchsmangel zun\u00e4chst Mitte der 90er Jahre aufgel\u00f6st. Mittlerweile hat man den Trainingsbetrieb wieder aufgenommen und nimmt wieder an Turnieren teil. Seit Fr\u00fchjahr 1999 kann man sich einmal w\u00f6chentlich durch \u201eAqua-Jogging\u201c fit halten.<\/p>\n<p>Nach wie vor steht fest, dass der Schwimmsport wie kaum eine andere Sportart bestens geeignet ist, den Menschen aller Altersstufen Entspannung und Gesundheit, aber auch k\u00f6rperliche Fitness zu schenken. Durch die sportliche Bet\u00e4tigung im Wasser werden Menschen widerstandsf\u00e4higer, beweglicher und merklich ausgeglichener. Auch auf die charakterliche Entwicklung, besonders auf die der jungen Generation, wirkt sich der aktive Schwimmsport positiv aus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(zusammengestellt von Helga Jungbluth) Mit der Er\u00f6ffnung des Freibades am 25. 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