Friedrichsthaler Ergebniswunder

(Luke Skywalker) Heftige 3:22-Klatsche gegen die Bundesliga-Reserve des SC Neustadt wird wegen Regel- verletzung mit 10:0 für Friedrichsthal gewertet. Nachdem die Bundesligamannschaft des SC Neustadt in der DWL in der letzten Saison den Klassenerhalt geschafft hatte, wurden, um diese Leistung zu wiederholen, sechs neue Spieler geholt; allesamt starke und teilweise auch namhafte Spieler (http://www.waterpoloworld.de/Nachrichten/tabid/182/ArticleId/5332/-Mission-Klassenerhalt-2-Neustadt-mit-zahlreichen-personellen-Veranderungen.aspx). Mit einem von diesen und anderen Spielern aus dem Kreis der ersten Mannschaft konnten die Friedrichsthaler im Pokalspiel (9:15) bereits Bekanntschaft machen, bei dem man sich aber dank guter Leistung und Heimvorteil teuer verkauft hatte. Anders sah es allerdings im Spiel im großen Becken (30×20 m) aus, bei dem die Neustädter nicht nur stärker, sondern auch die Gäste schwächer antraten. Trotz Balleroberung, Pfostenschuss von Stephan Gross und erstem vereitelten Konter durch Torwart Tobias Henrikus wurde das Ergebnis schnell eindeutig, was die Viertelergebnisse 6:1, 5:0, 7:2 und 4:0 eindeutig zeigen. Weder im Angriff, noch in der Abwehr konnte man den Gastgebern Paroli bieten, was zum einen an der mangelnden Kondition der SVFler und zum anderen an der bei weitem überlegenen Spielstärke der Neustädter lag, da diese mit mehreren Akteuren der Bundesligamannschaft angetreten waren. In der DWL dürfen nämlich maximal 2 ausländische Spieler eingesetzt werden, wodurch Spieler, ausländische und deutsche, die hier seltener zum Einsatz kommen, in der Oberliga Spielpraxis bekommen sollen. Doch liegt gerade hier der Knackpunkt, da die Neustädter einen Akteur einsetzten, der ausschließlich in der ersten Liga spielberechtigt ist. Somit wurde das Spiel am „grünen Tisch“ für den SVF entschieden. Was vom ruhmlosen und durch Leistung nicht verdienten Punktgewinn bleibt, ist das Bewusstsein noch sehr viel schwimmen zu müssen, um nicht immer wieder im großen Becken baden zu gehen.

Es spielten: Tobias Henrikus, Holger Huber, Marius Schönberger, Pascal Hinz, Markus Lambert, Björn Schlick (3), Stepan Gross, Lukas Mahtieu, Michael Bohrmann, Daniela Schön, Christina Löw

 

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