Auswärtssieg zum Start in den Saisonendspurt

Friedrichsthal gewinnt mit 14:6 in Trier.

Noch vier Partien standen am Sonntagmittag für den Schwimmverein Friedrichsthal in der Oberliga Rheinland-Pfalz auf dem Spielplan, davon drei Auswärtsspiele. Mit einem Sieg konnten die SVFler wieder am WSV Ludwigshafen vorbeiziehen, der ein Spiel und somit einen Sieg mehr hatte. Die Friedrichsthaler gingen mit einer Besonderheit in dieses Spiel: Spielertrainer Andrzej Szczurkiewicz war familiär bedingt verhindert, für ihn sprangen Spieler sowie Jugendtrainer Maximilian Simonett und der frühere Friedrichsthaler Spieler Tobias Bauer – nun beim Bundesligisten SV Ludwigsburg spielberechtigt – ein, der vor allem die Wechsel und taktischen Anweisungen während des Spiels übernahm.

Friedrichsthal startete hoch konzentriert in die Partie und ging mit dem ersten eigenen Angriff durch Pascal Hinz in Führung. Durch ein starkes Schwimmspiel und eine zunächst erstklassige Chancenverwertung legten die Gäste einen 5:0-Lauf hin: Pascal Hinz und Yannis Künstle waren jeweils zwei Mal erfolgreich. Friedrichsthal agierte sowohl hier als auch über das gesamte weitere Spiel in der Abwehr außerordentlich stark und ließ Trier kaum zu Chancen kommen. Wenn dies einmal nicht gelang, war der bestens aufgelegte Manuel Christmann im Tor zur Stelle. So machte es auch nichts aus, dass es im zweiten Abschnitt ein wenig im Angriffsspiel des SVF hakte – nur ein Mal waren dir Gäste erfolgreich – , da zu viele teils ungenaue Abschlüsse vom starken Trierer Schlussmann gehalten wurden. In der Halbzeitpause besannen sich die Friedrichsthaler dann wieder darauf, mehr über schwimmerische Aktionen als durch statische Abschlüsse aus dem Rückraum und von der Centerposition zum Erfolg zu kommen. Diese Herangehensweise fruchtete direkt, sodass Friedrichsthal nach fünf gespielten Minuten in diesem Abschnitt mit 10:2 in Führung lag und das Spiel bereits entschieden hatte. Die SVFler ließen in der verbleibenden Spielzeit die letzte Konsequenz vermissen und mussten in einem munteren Schlagabtausch einige Gegentore hinnehmen. Gerade die Friedrichsthaler Jugendspieler bekamen viel Spielzeit und zeigten gute Aktionen im Angriff: So erzielte Niklas Stenger per Strafwurf den Treffer zum 13:5.

Nach diesem souveränen Sieg an der Mosel übernahm Friedrichsthal für einen Tag die Tabellenführung. Durch den Sieg des WSV Ludwigshafen am Montag in Neustadt setzten sich jedoch wieder die Pfälzer an die Spitze, sodass es im Saisonendspurt für die Friedrichsthaler darauf hinauslaufen wird, dass man keinen Punkt mehr abgeben darf, wenn man sich nochmals vor Ludwigshafen schieben will. Weiter geht es für die Friedrichsthaler am 25.06. mit der Auswärtspartie in Neustadt.

Es spielten: Manuel Christmann (Tor), Lennard Künstle (0 Tore / 1 Ausschlussfehler), Yannis Künstle (3/0), Pascal Hinz (5/0), Markus Lambert (0/1), Fabian Abel (2/0), Simon Geiger (1/0), Marc Moser (0/1), Oliver Krause, Lukas Mathieu (1/0), Jad Salman, Maximilian Simonett (1/1) und Niklas Stenger (1/0).

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Starkes Debüt in Darmstadt

SV Friedrichsthal belegt beim 47. Internationalen Grohe-Wasserball-Pfingstturnier den zweiten Platz.

Nach dem Heimturnier im vergangenen Oktober stand für die Wasserballer des SV Friedrichsthal seit der Corona-Pause endlich auch das erste Turnier in der Fremde auf dem Plan. Nachdem man jahrelang Stammgast in Longwy gewesen war, fuhren die Friedrichsthaler aufgrund des Ausfalls der Veranstaltung in Frankreich dieses Jahr erstmals nach Darmstadt. In der Gruppe A1 traf man auf die Zweiligamannschaften aus Darmstadt, Friedberg und Leimen-Mannheim, gegen die in der Vorrunde jeweils zwei Partien auf dem Plan standen. Für die beiden Erstplatzierten waren im Anschluss Finalspiele gegen die beiden ersten Mannschaften der Guppe A2 vorgesehen, die mit den Masters des Bundesligisten Uerdingen, dem niederländischen Erstligisten BZC Brandenburg und den deutschen Zweitligisten Frankfurt und Fulda besetzt war. Friedrichsthal wurde von seinem ehemaligen Spieler Tobias Bauer verstärkt, der im vergangenen Sommer zum Erstligisten SV Ludwigsburg gewechselt war, und mit den Schwaben den eine Woche zuvor den vierten Platz in der Meisterschaft hatte erringen können.

Die SVFler starteten optimal in das Turnier und konnten gegen die Hausherren im ersten Spiel überzeugend mit 6:2 gewinnen. In der zweiten Partie trafen die Saarländer dann auf Friedberg, den Gegner aus dem SSV Pokal von 2018. Die Hessen konnten zu Beginn mit 2:0 in Führung gehen, Friedrichsthal blieb jedoch weiterhin im Spiel und musste sich schließlich knapp mit 5:6 geschlagen geben. Die Mischung aus guten Distanzschüssen und starken Centeraktionen verhalfen den Friedbergern zum Sieg. Zum Abschluss der Hinrunde der Gruppenphase ging es gegen die Spielgemeinschaft Leimen-Mannheim gegen die die SVFler furios loslegten und nach gerade einmal zwei Minuten bereits mit 3:0 führten. Durch eine weiterhin so konzentrierte Leistung stand schließlich ein deutliches 9:2 auf der Anzeigetafel. Im zweiten Spiel gegen Friedberg stellte Friedrichsthal auf eine Pressdeckung in der Abwehr um und setzte auf Tobias Bauer in der Centerverteidigung. Erneut ging Friedberg in Führung, musste aber bis zur Pause den Ausgleich hinnehmen. In der zweiten Spielhälfte konnte Friedrichsthal dann aus einer sicheren Abwehr heraus auf 4:1 davon ziehen und die Partie für sich entscheiden. Nach dieser sehr starken Leistung zeigten die SVFler jedoch im letzten Spiel am Samstag ein gänzlich anderes Gesicht und konnten sich gegen Darmstadt knapp mit 7:6 durchsetzen, Jugendspieler Marc Moser erzielte in der vorletzten Spielminute den entscheidenden Treffer. Somit war Friedrichsthal das Halbfinale nicht mehr zu nehmen und es ging in der letzten Partie der Vorrunde gegen Leimen-Mannheim um den ersten Platz in der Gruppe und den dadurch eventuell einfacheren Halbfinalgegner. Nach einem 6:2-Sieg waren dies die Wasserfreunde Fulda, die zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr ganz vollständig waren und daher einige Spieler der Uerdinger Masters aushalfen. Auch hier wusste Friedrichsthal zu überzeugen und sicherte sich mit einem 8:3 das Finalticket. Hier traf man in einem von Beginn an umkämpften und spannenden Spiel auf den niederländischen Erstligisten Brandenburg. Trotz einer 4:2-Führung kurz nach der Halbzeit gaben die Saarländer das Spiel jedoch noch aus der Hand und verloren mit 4:6, was insbesondere an einer zu schlechten Chancenverwertung im zweiten Spielabschnitt lag.

Insgesamt war man im Friedrichsthaler Lager allerdings zufrieden mit dem Abschneiden bei diesem gut organisierten Turnier und erhofft sich nun Rückenwind für den Endspurt in der Oberliga, wo es am kommenden Sonntag zum Auswärtsspiel beim SSV Trier geht.

Es spielten: Manuel Christmann (T), Lennard Künstle , Yannis Künstle (6 Tore), Pascal Hinz (3), Markus Lambert, Stefan Schmidt, Andrzej Szczurkiewicz (3), Marc Moser (4), Fabian Abel, Lukas Mathieu (5), Niklas Stenger, Maximilian Simonett (7) und Tobias Bauer (13).

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Deutlicher Sieg im Saarderby

Friedrichsthal gewinnt Heimspiel gegen Saarbrücken mit 20:8.

Nach dem deutlichen Erfolg im Hinspiel wollten die SVFler auch zum Abschluss der Hallenbadsaison mit einem guten Spiel überzeugen. Auf beiden Seiten fehlten mit Maximilian Simonett für Friedrichsthal und Hans Gerresheimer für Saarbrücken die Top-Torschützen. Saarbrücken musste zudem auf seinen etatmäßigen Torhüter verzichten.

Die Hausherren starteten zwar direkt mit einer hundertprozentigen Torchance, vergaben diese jedoch. Im Gegenzug ging Saarbrücken von der Center-Position in Führung und verteidigte in den folgenden Minuten äußerst beherzt. Zusätzlich war im Friedrichsthaler Angriffsspiel zunächst eine gehörige Portion Unentschlossenheit und zu wenig Bewegung. So dauerte es bis in die vierte Minute des ersten Viertels bis Friedrichsthal durch Pascal Hinz zum Ausgleich kam. Dieser ließ gerade einmal 45 Sekunden später den nächsten Treffer folgen. Trotz des zwischenzeitlichen Ausgleichs war Friedrichsthal jetzt im Spiel und ging mit dem ersten Überzahlspiel und dem dritten Treffer von Pascal Hinz wieder in Führung (3:2). Fabian Abel und erneut Pascal Hinz bauten bis zum Ende des Viertels die Führung auf 5:2 aus. Im zweiten Spielabschnitt machte Friedrichsthal genauso weiter und ließ ein fast perfektes 5:1 folgen. Allein zwei vergebene Überzahlspiel und ein Gegentor waren den Hausherren anzukreiden. Bis auf wenige Ausnahmen funktionierte insbesondere das Abwehrspiel gut, indem sich alle Akteure der Hausherren geschlossen zurückzogen und so Torabschluss sowie Passspiel für Saarbrücken außerordentlich schwierig machten. Ähnlich entschlossen spielte Friedrichsthal auch nach der Halbzeit weiter und nutzte das nächste Überzahlspiel zum 11:3. In der Folge traf Yannis Künstle dreifach – unter anderem mit einem Treffer für die Kategorie „Tor des Monats“ – und Saarbrücken kam durch eine Einzelaktion und eine perfekt gespielte Überzahlsituation zu zwei Toren: 14:5. In den Abwehraktionen ließen im letzten Viertel beide Mannschaften ein wenig die Konzentration vermissen, sodass es mit einem 6:3 für Friedrichsthal zum torreichsten Viertel wurde. Auf Friedrichsthaler Seite erzielte Marc Moser seinen dritten und vierten Treffer des Abends, sodass am Ende ein deutlicher 20:8 Sieg zu Buche stand.

Trafen beide sechsfach: Pascal Hinz (am Ball) und Yannis Künstle

Friedrichsthal hat nun eine Pflichtspielpause von vier Wochen, bis man in Trier zu Gast ist. Davor steht allerdings noch das erste Turnier der Saison an. Am Pfingstwochenende geht es für die Friedrichsthaler nicht nach Longwy, wo das traditionelle Turnier zumindest auch in diesem Jahr nicht stattfindet, sondern erstmals nach Darmstadt, wo man in der unter anderem mit Zweitligisten besetzten A-Gruppe mitspielen wird.

Es spielten: Manuel Christmann (Tor), Lennard Künstle, Yannis Künstle (6 Tore / 0 Ausschlussfehler), Pascal Hinz (6/0), Markus Lambert (0/1), Fabian Abel (2/0), Andrzej Szczurkiewicz, Marc Moser (4/1), Oliver Krause (0/1), Lukas Mathieu (1/0), Jad Salman (1/0), Simon Geiger (0/1) und Niklas Stenger.

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Kantersieg zum Freibadauftakt

Friedrichsthal gewinnt in Worms mit 26:7

Am vergangenen Sonntag stand für die SVFler das erste Spiel im Freibad an. Nach der aufgrund der kurzfristigen Absage des SSV Trier längeren Osterpause wurden die Friedrichsthaler beim Tabellenschlusslicht Poseidon Worms vorstellig.

Mit fünf Treffern treffsicherster Friedrichsthaler: Pascal Hinz

Bei bestem Wetter und wunderbarer Wassertemperatur galt es die Hausherren trotz des deutlichen Sieges im Hinspiel nicht zu unterschätzen: Friedrichsthal startete anfangs etwas behäbig und konnte erst nach über einer Minute in Führung gehen. Bis zum zweiten Treffer dauerte es nochmals ähnlich so lange und Worms kam direkt danach zum Anschluss: 1:2. Danach spielten die Friedrichsthaler jedoch zielstrebiger und konzentrierter, sodass sie Tor um Tor davon ziehen konnten. So traf Jugendspieler Marc Moser in der vorletzten Minute des ersten Viertels zum 6:1 für die Gäste. Entsprechend munter setzte sich das Spiel fort: Mit 7:2 ging es in die Pause. Trotz der deutlichen Führung ging Friedrichsthal nun weiterhin konzentriert im Spiel nach vorne zur Sache und erzielte viele Tore. Allein in der Abwehr war man gelegentlich zu unaufmerksam und ermöglichte den Gastgebern so einige mitunter sehenswerte Treffer. Über die gesamte Spielzeit hinweg gab Trainer Andrzej Szczurkiewicz allen Akteuren seines Kaders viel Spielzeit, was ihm insbesondere die Jugendspieler mit guten Aktionen und Treffern dankten. Alle eingesetzten Jugendspieler waren vor dem gegnerischen Tor erfolgreich – Niklas Stenger und Jad Salman jeweils mit ihrem ersten Tor in der Oberliga. Während die SVFler gerade im Angriff kein bisschen nachließen, agierte man im Schlussviertel in der Verteidigung etwas zu sorglos, was Worms zu drei Treffern und dem Endstand von 7:26 nutzte.

Traf dreifach: Markus Lambert

Diese Fehler in der Rückwärtsbewegung gilt es am kommenden Freitag beim letzten Heimspiel im Friedrichsthaler Hallenbad – das Spiel gegen Trier wird im Freibad nachgeholt – abzustellen, wenn der SV 08 Saarbrücken zu Gast sein wird. Das Hinspiel in Dudweiler hatte Friedrichsthal zwar mit 16:6 recht deutlich gewonnen, auf Seiten der Wasserballer aus der Landeshauptstad fehlten jedoch mehrere Akteure krankheitsbedingt, die nun sicherlich wieder antreten und den SVFlern die Aufgabe deutlich schwerer machen werden. Anpfiff ist am Freitag, 13. Mai, um 20:30.

Es spielten: Manuel Christmann (Tor), Lennard Künstle (2), Yannis Künstle (4 Tore), Pascal Hinz (5), Markus Lambert (3), Stefan Schmidt, Andrzej Szczurkiewicz, Marc Moser (2), Simon Geiger (1), Lukas Mathieu (4), Jad Salman (1), Maximilian Simonett (3) und Niklas Stenger (1).

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Wichtiger Auswärtssieg im Spitzenspiel

Friedrichsthal gewinnt in Ludwigshafen mit 14:12.

Nachdem die Friedrichsthaler Anfang März im Heimspiel gegen Ludwigshafen 14:15 verloren hatten, war ein Sieg mit zwei Toren Unterschied notwendig, um sich nicht schon früh aus dem Meisterrennen verabschieden zu müssen. Gewarnt waren die Friedrichsthaler schon allein dadurch, dass der Kaiserslauterer SK in der Vorwoche in Ludwigshafen – wenn auch ohne gelernten Torwart – 13:20 verloren hatte. Spielertrainer Andrzej Szczurkiewicz konnte nach dem mühsam erkämpften Erfolg in Saarbrücken zudem nicht auf seinen gesamten Kader zurückgreifen: Stefan Schmidt und Oliver Krause fehlten krankheitsbedingt, Fabian Abel war terminlich verhindert.

Traf fünf Mal: Yannis Künstle beim Wurf aufs Tor

Davon unbeeindruckt starteten die Friedrichsthaler in Ludwigshafen wie die Feuerwehr, Maximilian Simonett traf bereits nach 12 Sekunden zum 1:0. Und genauso ging es für die Gäste weiter: Nach einer Centeraktion von Yannis Künstle und einem Konter von Andrzej Szczurkiewicz stand es 3:0. In der Folge waren die SVFler besonders in der Abwehr gefordert und mussten gleich drei Unterzahlspiele in Folge überstehen, was ohne Gegentreffer gelang. Mit dafür verantwortlich war der an diesem Abend bestens aufgelegte Schlussmann der Gäste, Manuel Christmann. Alles, was auf sein Tor kam, fing er im ersten Spielabschnitt ohne größere Probleme ab. Nach dem ersten Ausschluss gegen Ludwigshafen und der Auszeit für Friedrichsthal verwandelte Yannis Künstle zum 4:0, dem ersten Pausenstand. In den ersten Minuten des zweiten Viertels taten sich die SVFler im Angriff etwas schwerer, ließen ein paar Chancen liegen und erhöhten erst nach fast zwei Minuten per Strafwurf auf 5:0. Doch in der Folge wurde Ludwigshafen immer stärker, erzielte seine ersten Tore und kam so auf 3:6 heran. Die Saarländer spielten jedoch ruhig weiter und bauten bis zur Halbzeit ihren Vorsprung wieder auf fünf Tore aus (3:8). Das Spiel blieb weiter auf hohem Niveau sowie tor- und abwechslungsreich. Die Hausherren hatten sich nun deutlich besser auf die SVFler eingestellt und waren im Angriff effektiver. Allerdings konnte Friedrichsthal immer wieder auf die Aktionen der Ludwigshafener antworten und einen Abstand von vier Toren halten (10:6). Noch spannender wurde es dann allerdings im Schlussabschnitt: Friedrichsthal verlor zwei seiner Stammspieler aufgrund von drei persönlichen Fehlern und agierte im Angriff nicht mehr so ruhig und effizient wie im bisherigen Spielverlauf. Beim Stand von 12:10 für Friedrichsthal und Überzahl nach Ausschluss gegen Ludwigshafen nahm Friedrichsthal die zweite Auszeit, spielte erneut gut seinen Mann mehr im Wasser aus und verwandelte durch Yannis Künstle zum vorentscheidenden 13:10. In den letzten zwei Minuten fielen zwar noch auf beiden Seiten Tore, es blieb jedoch bei einem nicht gefährdeten 14:12 Sieg für Friedrichsthal, der somit auch den gewonnenen direkten Vergleich bedeutet.

Erneut ein starker Rückhalt: Manuel Christmann im Tor

Für die SVFler geht es nun zunächst in eine dreiwöchige Osterpause, bevor sie den SSV Trier zum vorletzten Heimspiel der Saison am 29.04. empfangen. Die Trierer sind mit einem Sieg in Saarbrücken und einem fulminanten 20:0 gegen Worms stark in die Saison gestartet, verloren aber überraschend in Neustadt. Somit erwartet die Friedrichsthaler ein Gegner, der nicht nur spielstark ist, sondern auch sicherlich hoch motiviert ist, die Niederlage in Neustadt wett zu machen.

Es spielten: Manuel Christmann (T), Lennard Künstle, Yannis Künstle (5 Tore / 0 Ausschlussfehler), Pascal Hinz (1/2), Markus Lambert (0/1), Simon Geiger, Andrzej Szczurkiewicz (3/1), Marc Moser, Rüdiger Schmadel (0/1), Lukas Mathieu (2/3), Jad Salman, Maximilian Simonett (4/3) und Niklas Stenger.

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Mühsamer Arbeitssieg im Saar-Derby

Friedrichsthal gewinnt mit 16:6 gegen Saarbrücken.

Da der SV Neunkirchen vor der Saison seine Mannschaft vom Spielbetrieb abgemeldet hat, ist das Duell zwischen dem SV 08 Saarbrücken, der über mehrere Jahre ausschließlich in der luxemburgischen Grenzlandrunde angetreten war, das einzige Saar-Derby im Wasserball. Die Favoritenrolle lag bei den Friedrichsthaler Gästen, die als Tabellendritter beim Vorletzten vorstellig wurden, der durch mehrere Krankheitsfälle ersatzgeschwächt war.

Die jungen Saarbrücker Hausherren begannen insbesondere in der Abwehr gut und ließen Friedrichsthal wenig zur Entfaltung kommen. Schlechte Abschlüsse der Gäste leisteten hierzu ihren Beitrag, was durchgängig ein schwimmintensives Spiel bedeutete. Dennoch ging Friedrichsthal in Führung, ließ sich vom kurzzeitigen Ausgleich nicht aus der Ruhe bringen und ging durch Stefan Schmidt erneut in Führung. Von diesem Punkt an spielten die SVFler deutlich souveräner und zielstrebiger und zogen zwischenzeitlich auf 4:1 und bis zur ersten Pause auf 6:2 davon. Auch im weiteren Verlauf blieben die Gäste spielbestimmend, standen gut in der Abwehr und zeigten eine ganze Reihe an guten Angriffen. Manko war und blieb über das gesamte Spiel hinweg jedoch der Torabschluss. So blieb das Spiel unnötig lange umkämpft und relativ eng: Saarbrücken kam nochmals auf drei Tore heran (3:6), bevor die Friedrichsthaler bis zum Ende des zweiten Viertels auf 11:5 davonzogen. Doch der Zwischenspurt wurde nicht fortgesetzt: Die Gäste standen zwar sicher in der Abwehr, scheiterten aber nach guten Aktionen häufig am Torwart der Saarbrücker oder am Torgehäuse, was lediglich ein 2:0 im dritten Spielabschnitt bedeutete. Auch im letzten Viertel änderte sich das Spielgeschehen kaum, Friedrichsthal war defensiv stabil, im Spiel nach vorne aber trotz guter Spielanlage zu ineffektiv.

Maximilian Simonett vor dem Saarbrücker Tor

Allerdings zeigten sich auch Verbesserungen im Vergleich zur schwächsten Saisonleistung im Spiel gegen Ludwigshafen: Im Passspiel und in Überzahl agierten die Friedrichsthaler weitaus ruhiger und zielstrebiger, brachten sich hier allerdings mit einigen schlechten Abschlüssen um den verdienten Lohn – eine Ausnahme war beispielsweise das 15:6 durch Yannis Künstle im dritten Viertel. Von Beginn weg gab Trainer Andrzej Szczurkiewicz seinem gesamten Kader viel Spielzeit, was sich in guten Leistungen gerade der Jugendspieler, unter anderem in drei Toren von Marc Moser, niederschlug. Vor dem Topspiel am kommenden Samstag gegen den Tabellenführer WSV Ludwigshafen gilt es einerseits die guten Leistungen im Abwehr- und Passspiel mitzunehmen, andererseits an der Chancenverwertung zu arbeiten.

Markus Lambert beim Torschuss

Es spielten: Manuel Christmann (T), Lennard Künstle (0 Tore / 0 Ausschlussfehler), Yannis Künstle (2/0), Simon Geiger, Markus Lambert (0/1), Stefan Schmidt (1/0), Fabian Abel (2/1), Marc Moser (3/1), Oliver Krause, Lukas Mathieu (K; 4/1), Jad Salman, Maximilian Simonett (4/0) und Niklas Stenger.

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Ein gebrauchter Heimspiel-Abend

Friedrichsthal verliert das Spitzenspiel mit 14:15 gegen Ludwigshafen II.

An manchen Abenden kommt im Sport einfach alles zusammen, was man nicht gebrauchen kann. Am vergangenen Freitag war dies für die Friedrichsthaler Wasserballer der Fall: Oliver Krause fiel erkrankt aus, die gesamte Mannschaft kam nicht an ihr normales Leistungsvermögen, außerdem fehlte den Hausherren durchweg die nötige Ruhe, um mit dem Rückstand ab dem zweiten Viertel umzugehen.

Dabei hatte alles weitgehend nach Plan begonnen. Friedrichsthal war von Anfang weg spielbestimmend, nutzte zwar die ersten Chancen nicht, stand aber in der Abwehr sicher und ging durch Yannis Künstle in Führung. Doch Ludwigshafen ließ sich davon nicht beeindrucken, sodass beim Stand von 2:2 zur ersten Pause abgepfiffen wurde. Im zweiten Viertel lieferten die Hausherren dann ihre eindeutig schlechteste Leistung dieser Saison ab und mussten Ludwigshafen auf 4:7 davon ziehen lassen. Zu viel Hektik herrschte insbesondere im Angriff, wo schlechte Abschlüsse genommen, schlechte Pässe gespielt und deutlich zu wenige Chancen verwertet wurden. Allein der Friedrichsthaler Kampfgeist stimmte an diesem Abend. Angeführt vom eigentlich seit dem ersten Viertel am Auge verletzten Maximilian Simonett gab keiner der SVFler auf, sondern kämpfte um jeden Ball und jede Torchance. Nach einem 3:3 im dritten Viertel kam Friedrichsthal im Schlussabschnitt auf ein Tor Abstand ran und hatte mehrfach die Chance zum Ausgleich. Doch dieser sollte den Saarländern nicht vergönnt sein, da Ludwigshafen insbesondere nach dem 14:15 clever die restliche Zeit ausspielte und den Ball nicht mehr abgab.

Mit dieser ärgerlichen und unnötigen Niederlage geben die Friedrichsthaler die Tabellenführung an die zweite Mannschaft des WSV Ludwigshafen ab. Am 27.03. haben die SVFler dann die Möglichkeit wieder an ihre vorherigen, durchaus ansehnlichen Leistungen aus dieser Saison anzuknüpfen, wenn man beim ersten Auswärtsspiel der Saison beim Nachbarn SV 08 Saarbrücken antritt.

Es spielten: Manuel Christmann (T), Fabian Abel (3 Tore / 0 Ausschlussfehler), Yannis Künstle (1/2), Pascal Hinz (1/0), Markus Lambert, Stefan Schmidt, Adrzej Szczurkiewicz (1/1), Marc Moser (1/1), Jad Salman, Lukas Mathieu (2/3), Simon Geiger, Maximilian Simonett (5/1) und Niklas Stenger.

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22. SVF Jugend-Sprint-Meeting (05.03.22)

Ausschreibung

Meldeergebnis

Protokoll

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Überzeugender Sieg im Spitzenspiel

Friedrichsthal gewinnt gegen Kaiserslautern mit 12:8.

Am vergangenen Freitag stand mit der Partie Friedrichsthal gegen Kaiserslautern der Klassiker der vergangenen Spielzeiten in der Oberliga an. Schon im Vorfeld war klar, dass sich an dieser Konstellation nichts ändern würde: Beide Mannschaften waren mit zwei Siegen in die Saison gestartet, zählen zum Favoritenkreis für die Meisterschaft und traten in ihrer momentanen Bestbesetzung an.

Entsprechend entschlossen ging es von Beginn an im Wasser zu Gange: Nach ausgeglichenem Start erzielte Yannis Künstle nach Konter und mustergültigem Anspiel das 1:0. Der Ausgleich durch Kaiserslautern verunsicherte die SVFler nicht, die konsequent weiter spielten und bis zur ersten Pause durch die Treffer von Lukas Mathieu und Pascal Hinz auf 3:1 weg zogen. Kaiserslautern zeigte sich allerdings vom Rückstand ebenso unbeeindruckt und erzielte nach 12 Sekunden im zweiten Spielabschnitt den Anschlusstreffer zum 2:3. Entsprechend spannend, intensiv und umkämpft blieb die Partie. Friedrichsthal hatte etwas mehr Spielanteile, konnte dies aber nicht auf die Anzeigetafel bringen. Beim Spielstand von 4:3 war es dann Fabian Abel, der mit seinem ersten Traumtor des Tages – einem überraschenden Heber ins kurze Ecke – den 5:3 Halbzeitstand besorgte. Allerdings brachte auch die 6:3-Führung durch Lukas Mathieu kurz nach Wiederanpfiff nicht den Moment für Friedrichsthal, um davon zu ziehen. Kaiserslautern spielte unbeeindruckt weiter und nutzte dadurch den in dieser Saison bisher fast durchgängig schlechten dritten Spielabschnitt der Hausherren: Nur aufgrund der Tore von Maximilian Simonett und Yannis Künstle blieb Friedrichsthal kurz vor dem Beginn des letzten Viertels mit 8:7 in Führung. Hier zeigten sich die SVFler dann aber wieder von ihrer besten Seite: Über fünfeinhalb Minuten hinweg blieb Torwart Manuel Christmann ohne Gegentreffer, im Angriff ließen die stets variabel und mit viel schwimmerischem Einsatz spielenden Friedrichsthaler drei weitere Treffer folgen – darunter Fabian Abel mit dem zweiten Traumtor, einem perfekt in die lange Ecke platzierten Schuss. Kaiserslautern reagierte mit entschlossenen Angriffen, die allerdings bis auf eine Ausnahme an Manuel Christmann, den Armen der Friedrichsthaler Abwehr oder der Querlatte scheiterten. Der abschließende Treffer zum 12:8 ließ dann das Spiel in Anbetracht des engen Verlaufs etwas zu hoch ausgehen.

Sicherer Rückhalt: Manuel Christmann im Tor

Nach diesem verdienten Sieg bleibt Friedrichsthal weiter an der Tabellenspitze, hat aber nach knapp dreiwöchiger Pause den nächsten dicken Brocken vor der Brust. Die ebenfalls verlustpunktfreie zweite Mannschaft des WSV Ludwigshafen wird am 04.03. im Friedrichsthaler Hallenbad zu Gast sein. Dementsprechend brauchen die SVFler eine ebenso starke Leistung der gesamten Mannschaft, um ihre Position zu verteidigen.

Es spielten: Manuel Christmann (T), Fabian Abel (3 Tore / 0 Ausschlussfehler), Yannis Künstle (2/1), Pascal Hinz (1/1), Markus Lambert (0/2), Stefan Schmidt, Andrzej Szczurkiewicz (1/1), Marc Moser (0/1), Oliver Krause, Lukas Mathieu (2/1; K), Jad Salman, Maximilian Simonett (3/2) und Niklas Stenger.

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Deutlicher Sieg im zweiten Heimspiel

Der SV Friedrichshtal gewinnt sein Heimspiel in der Oberliga gegen Worms mit 21:3.

Im Vergleich zum Pokalspiel gegen Ludwigshafen kam es vor der Partie in der Oberliga zu einiger Bewegung im Kader: Für Trainer Andrzej Szczurkiewicz und den verhinderten Rüdiger Schmadel rückten die beiden U16-Jugendspieler Jad Salman und Simon Geiger ebenso in die Aufstellung wie der im Pokal nicht spielberechtigte Pascal Hinz.

Entsprechend der starken und jungen Besetzung legten die Hausherren überzeugend los und ließen von Beginn an keinerlei Spannung aufkommen: Nach mustergültigem Einschwimmen erzielte Pascal Hinz nach gerade einmal 19 Sekunden die Führung. In der Folge ließen die Friedrichsthaler einige Chancen fahrlässig aus, konnten aber aufgrund der insgesamt starken Leistung der gesamten Mannschaft dennoch schnell das Ergebnis weiter ausbauen. Zum Abschluss des ersten Spielabschnitts traf Jugendspieler Marc Moser zum 9:0, dem mit der ersten Situation im zweiten Viertel sein Mitspieler Simon Geiger durch einen perfekt ausgeführten Heber das 10:0 folgen ließ. Gerade die jungen Friedrichsthaler brachten sich gut in das Spiel ein und überzeugten mit ihren Leistungen. Allein im dritten Spielabschnitt war etwas Sand im Getriebe des Friedrichsthaler Spiels, was in diesem Viertel (2:1) auch insbesondere an der Leistung der Gäste aus Worms lag, die in Abwehr und Angriff nun deutlich besser agierten und in dieser Phase auch ein paar Treffer mehr hätten erzielen können. Nach einem wieder überzeugenderen Schlussviertel (5:1) gewann Friedrichsthal mit 21:3 und zeigte sich in guter Form für das anstehende Topspiel am kommenden Freitag.

Traf erneut 6-fach: Maximilian Simonett

An diesem wird nämlich der Vizemeister aus der Meistersaison 2018/19, der Kaiserslauterer SK, im Friedrichsthaler Hallenbad vorstellig – das einzige Team, das den SVFlern einen Punktverlust hatte beibringen können. Für Friedrichsthal steht somit ein richtig schwerer Brocken auf dem Programm, da Kaiserslautern mit zwei Auswärtssiegen – 11:8 gegen Saarbrücken und 18:10 gegen Neustadt – in die Saison gestartet ist. Anschwimmen ist am Freitag um 20:30 im Hallenbad Friedrichsthal.

Kapitän Lukas Mathieu am Ball

Es spielten: Manuel Christmann (Tor), Fabian Abel (1 Tor/0 Ausschlussfehler), Yannis Künstle (1/0), Pascal Hinz (2/0), Markus Lambert (1/1), Stefan Schmidt, Simon Geiger (2/1), Marc Moser (2/0), Oliver Krause, Lukas Mathieu (6/0), Jad Salman, Maximilian Simonett (6/1) und Niklas Stenger.

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