Saarländische Kurzbahn-Meisterschaften 2018

Der Schwimmverein Friedrichsthal richtet vom 09. bis 11. November 2018 die diesjährigen Meisterschaften auf der Kurzbahn (25m-Bahn) aus.

Ausschreibung (PDF)

Wettkampfdefinition (DSV-Format als zip)

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SVF gelingt doppelter zweiter Streich

Der SV Friedrichsthal veranstaltete die Neuauflage des Alois-Uder-Pokals zum zweiten Mal und erreichte dabei mit dem Turnier in Gemmingen den zweiten Turniersieg in Folge.

An den Tagen vor dem Turnier war die Vorfreude im Friedrichsthaler Lager groß, hatte man doch nicht nur mehr Mannschaften als im vergangenen Jahr, sondern auch mit Thionville und Stuttgart zwei echte Kracher an Land ziehen können. Diese beiden Mannschaften befanden sich mit der ersten Mannschaft der Gastgeber, dem WSV Ludwigshafen und den Wasserfreunden Gemmingen in Gruppe A, während in Gruppe B die Masters aus Ludwigshafen, der Kaiserslauterer SK, der SV 08 Saarbrücken und die zweite Mannschaft des SVF an den Start gingen.

Für den SVF II startete das Turnier zunächst gut, man ging gegen Saarbrücken mit 2:0 in Führung und schien alles unter Kontrolle zu haben. Doch gab man die Führung leichtfertig her und verlor gerade in der Höhe unnötig mit 4:8. Das gleiche Ergebnis erzielten die SVFler auch gegen die stärkere Mannschaft aus Kaiserslautern, die zu den Turnierfavoriten zählte. Weiter steigerte die Zweite der Gastgeber ihre Leistungen gegen die Masters aus Ludwigshafen in einem spannenden Spiel (6:6) und gegen die Mannschaft des WSV Ludwigshafen (5:9) am Sonntagmorgen. Durch den überzeugenden Sieg gegen Gemmingen (12:4) gelang es, den letzten Platz zu vermeiden und mit einem Erfolgserlebnis das Turnier abzuschließen. Da die Mannschaft vorher noch nicht in dieser Besetzung gespielt hatte und sich erst finden musste, fiel die Platzierung schlechter aus, als es mit den abschließend gezeigten Leistungen möglich gewesen wäre. Anlass zur Freude waren insbesondere die Leistungen der Jugendspieler Niklas Stenger und Lennard Künstle, die erstmals im Herrenbereich zum Einsatz kamen.

Lukas Mathieu (blaue Kappe) im Spiel gegen den PSV Stuttgart

Mit einem Erfolg konnte die erste Mannschaft in das Turnier starten. Gegen einen weiteren Favoriten auf den Turniergewinn, den PSV Stuttgart, konnte man mit 7:6 gewinnen. Zunächst lagen die SVFler zwar gegen die mit mehreren Akteuren aus der vergangenen Zweitligasaison besetzte Mannschaft 1:4 hinten, aber danach bewiesen sie Moral und konnten durch Lukas Mathieu erstmals in Führung gehen. Diese baute Tobias Bauer aus, sodass der Anschlusstreffer der Schwaben unerheblich war.

Tobias Bauer am Ball im Spiel gegen den PSV Stuttgart

Auch gegen die starke Mannschaft aus Thionville lag man mit 1:4 in Rückstand, bis man 2 Minuten vor Ende aufdrehte und auf 3:4 verkürzte. Der Ausgleichstreffer Sekunden vor der Schlusssirene wurde zu Unrecht nicht gegeben. Nach ungefährdeten Siegen gegen Gemmingen und Ludwigshafen musste der SVF als Gruppenzweiter den Weg über die Zwischenrunde ins Halbfinale beschreiten. Den über das ganze Turnier stark spielenden SV 08 Saarbrücken bezwang man wenig überzeugend mit 9:2, bevor im Halbfinale der Kaiserslauterer SK wartete. Gegen den Ersten der Gruppe B hatte man auch im vergangenen Jahr antreten müssen und dabei im Fünfmeterwerfen den Kürzeren gezogen. Aufgrund der Ausfälle von Tobias Bauer und Stammtorhüter Paul Kintzel waren die Vorzeichen denkbar ungünstig. Doch durch eine geschlossen starke Mannschaftsleistung mit einer überragenden Pressdeckung überrollte man die Pfälzer regelrecht, bis es in der zweiten Halbzeit 8:1 stand (Endstand 9:4). Aus der starken Mannschaft ragten der erneut zum Ersatzkeeper umfunktionierte Holger Huber mit Glanzparaden und Maximilian Simonett mit einem Tor aus 17 Metern Entfernung noch heraus. Im Finale bestand nun wieder mit Tobias Bauer somit die Möglichkeit zur Revanche gegen Thionville, das sich in einem hochspannenden und fast abgebrochenen Spiel mit 5:4 gegen den PSV Stuttgart hatte durchsetzen können. In einer hochklassigen und ausgeglichenen Partie zog der SVF auf 3:1 davon, musste aber in der zweiten Halbzeit den Ausgleich hinnehmen (3:3). Maximilian Simonett stellte zunächst die Führung her, bevor nach seiner Balleroberung und Vorarbeit Tobias Bauer überragend zwei Gegenspieler ausspielte und mit dem Rücken zum Tor den Ball über den Kopf des Keepers hinweg zum 5:3 verwandelte. Es folgten noch zwei Tore, die den Ausgang des Finales aber nicht mehr ändern konnten (6:4). Somit bekam der SV Friedrichsthal bei der Siegerehrung von Bürgermeister Rolf Schultheis den Alois-Uder-Pokal 2018 überreicht.

Maximilian Simonett behauptet gegen Stefan Raspudic (KSK) den Ball.

Weitaus wichtiger war aber die im Vergleich zum Vorjahr größere Teilnehmerzahl und bessere Besetzung des Turniers. Der SV Friedrichsthal dankt allen Helfern im und um den Verein, die diese Veranstaltung durch ihren großen Arbeitseinsatz ermöglicht haben!

Es spielten:

SVF I: Paul Kintzel (T) / Holger Huber (T), Olver Krause (2 Tore), Yannis Künstle (3), Pascal Hinz (9), Nick Bärtschi (8), Markus Lambert (5), Andrzej Szczurkiwiecz (6), Lukas Mathieu (6), Maximilian Simonett (8) und Tobias Bauer (15)

SVF II: Michael Bohrmann (T), Stephan Groß (3), Stefan Schmidt, Philipp Michel (2), Markus Lambert (3), Oliver Krause (2), Frank Spinner (6), Jochen Donnevert (1), Lucas Blechschmidt (2), Holger Huber (5), Thomas Pink (5), Niklas Stenger und Lennard Künstle (2).

Fotograph: Stefan Schmidt

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SVF gewinnt das 42. Internationale Wasserballturnier in Gemmingen!

Das Turnier in Gemmingen, zu dem die Wasserballer des SV Friedrichsthal am vergangenen Samstag zum fünften Mal aufbrachen, stellt in jedem Jahr den Startschuss für die Vorbereitungen auf die neue Saison dar.

Der SVF trat in Baden-Württemberg in der Gruppe A in sogar verstärkter Bestbesetzung an und wollte gleich in den ersten beiden Spielen Platz 2 in der Gruppe und damit die Teilnahme am Halbfinale sichern. Die Saarländer starteten dementsprechend mit einem 8:3-Sieg gegen Pelikan Bregenz und legten durch ein 12:4 gegen die erste Vertretung der Gastgeber aus Gemmingen erfolgreich nach. Da der WSV Ludwigshafen ebenfalls seine beiden ersten Spiele gewinnen konnte, ging es in diesem Duell um den Gruppensieg. Auch in diesem Spiel behielten die Friedrichsthaler mit 8:4 die Oberhand und erwarteten somit als Gruppenerster das Allstar-Team aus Baden-Württemberg, das in Gruppe B hinter Vorjahressieger Pforzheim zweiter geworden war. Nach einem 10:2-Sieg zog Friedrichsthal ins Finale ein. Dort wartete bereits Pforzheim, das sich im anderen Halbfinale knapp mit 8:7 gegen Ludwigshafen hatte durchsetzen können. So kam es zur Neuauflage des Finales aus dem Vorjahr. Vor einem Jahr hatten sich die Pforzheimer schnell mit 3:0 absetzen können, mussten aber beim Stand von 3:2 einige Zeit kämpfen, um mit dem Treffer zum 4:2 das Spiel für sich entscheiden zu können. Ähnlich knapp ging es anfangs auch in diesem Jahr zu, bis sich die Friedrichsthaler absetzen und 5:2 gewinnen konnten.

Mit ordentlich Rückenwind startet nun der SVF in die Hallenbadsaison und begrüßt dabei in drei Wochen beim heimischen Alois-Uder-Pokal unter anderem auch die Wasserfreunde Gemmingen, die auch in diesem Jahr wieder ein tolles Turnier auf die Beine gestellt haben!

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Friedrichsthaler Schwimmer bei Saarlandmeisterschaften erfolgreich

Aufgrund der geduldigen und erfolgreichen Trainingsarbeit von Joachim Nitschki in den vergangenen Jahren gingen die Friedrichsthaler Schwimmer bei den Saarland-meisterschaften wieder mit einem etwas größeren Kontingent an den Start – schon beim ersten Durchgang des Mannschaftspokals im April war man erstmals seit mehrjähriger Abstinenz wieder mit einer Herrenmannschaft vertreten.

Für den SV Friedrichsthal schwammen Lea Piekul, Marc Moser, Lennard Künstle, Tobias Bauer, Maximilian Simonett, Yannis Künstle und Stefan Schmidt, sowie Katrin Donnevert bei den Masters. Die Schwimmerinnen und Schwimmer erzielten nicht nur auf zahlreichen Strecken persönliche Bestzeiten, sondern erschwammen auch einige Medaillen: Katrin Donnevert Gold über 200m Freistil und 100 m Rücken, Yannis Künstle vier Mal Silber (50m Brust, 100m Rücken, 50m Rücken und 100m Brust), Lennard Künstle Silber über 50m Rücken und Tobias Bauer Bronze über 50m Schmetterling. Besonders erfreulich war das Abschneiden der Staffel über 4x100m Lagen. Nachdem man am Samstag bei den 4x100m Freistil knapp auf dem undankbaren vierten Platz gelandet war, erreichte man am Sonntag den zweiten Platz. Die Staffel schwamm in der Besetzung Stefan Schmidt, Yannis Künstle, Maximilian Simonett und Tobias Bauer. Allen Startern herzlichen Glückwunsch zu den gezeigten Leistungen und vielen Dank an den Trainer!

Die 4x100m Lagen Staffel mit Trainer Joachim Nitschki

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Oberligastatistik 2017/18

Name Spiele Tore Ausschlussfehler
Abel, Fabian (T)
5    
Bärtschi, Nick 13 16 6
Basters, Nico 9   5
Bauer, Tobias 14 40 8
Blechschmidt, Lucas 3    
Christmann, Manuel 9 4 3
Groß, Stephan 8   2
Hinz, Pascal 11 20 6
Huber, Holger 9 3 1
Kintzel, Paul (T)
8   2
Krause, Oliver 11 1 3
Künstle, Yannis 14 13 8
Lambert, Markus 9 3 3
Mathieu, Lukas 14 18 11
Pink, Thomas 10 3 3
Schmadel, Rüdiger 2    
Schönberger, Marius 2    
Simonett, Maximilian 13 17 9
Szcurkewicz, Andrzej 13 15 5

„Vorläufige Abschlusstabelle“

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Friedrichsthal ist Vizemeister!

Die Wasserballer des SV Friedrichsthal gewinnen die Abwehrschlacht in Kaiserslautern mit 5:3 und sichern sich somit den zweiten Platz in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar.

Gut besetzt traten die Friedrichsthaler zum letzten Saisonspiel in Kaiserslautern an und hatten die Chance, mit einem Sieg den zweiten Platz aus eigener Kraft zu erreichen, da man bei einer ausstehenden Partie des SSV Trier punktgleich mit diesem war und das deutlich bessere Torverhältnis hatte.

Bei tief stehender Sonne landete jedoch nach 40 Sekunden erstmals der Ball im Friedrichsthaler Gehäuse. Die Gäste aus dem Saarland agierten trotzdem in den folgenden Angriffen ruhig und erzielten durch Tobias Bauer den Ausgleich. Schon in dieser Phase wurde deutlich, wie sich die Partie entwickeln würde. Zwei starke Abwehrreihen dominierten das Geschehen und ließen wenige Aktionen vor den Toren zu. Dabei schaffte es Friedrichsthal, etwas mehr vom Spiel zu haben, jedoch nicht, dies in Tore zu verwandeln. In der sechsten Spielminute ging Kaiserslautern erneut und letztmalig für das Spiel in Führung, welche jedoch aufgrund des Treffers von Maximilian Simonett zehn Sekunden später keinen Bestand hatte. Spannend, aber ohne Tore ging es im zweiten Viertel weiter: Friedrichsthal verteidigte besonders in recht häufiger Unterzahl stark, verpasste es aber, in Führung zu gehen. Dies sollte sich jedoch im dritten Spielabschnitt ändern. Nach einigen wegen abgelaufener Angriffszeit abgepfiffenen Angriffen ging Friedrichsthal in Überzahl durch Pascal Hinz in Führung, der Nick Bärtschi mit seinem letzten Pflichtspieltreffer für den SVF die zwei Tore Führung folgen ließ. Noch vor dem letzten Spielabschnitt stellte aber Kaiserslautern den Anschluss her (3:4). Mit diesem Stand ging es ins entscheidende letzte Viertel, das ebenfalls wieder mit Toren geizte. Beide Teams ließen ein Überzahlspiel aus und agierten stark in der Abwehr. Nachdem bereits die letzte Spielminute angesagt war, nahm Kaiserslautern in Ballbesitz eine Auszeit, um mit einem ruhigen Angriff den Ausgleich herzustellen. Doch Friedrichsthal fing den Ball ab und schaffte es zwölf Sekunden vor dem Ende durch das 40. Saisontor von Tobias Bauer das Spiel endgültig zu entscheiden.

Friedrichsthal schaffte es trotz offensiv oft nicht überzeugender Leistung gegen eine starke KSK-Abwehr, den Sieg zu sichern. Grundlage dafür war die gemeinschaftliche und gute Abwehrleistung, welche voraussichtlich über die gesamte Saison hinweg die stärkste der Oberliga war. Bedenkt man die knapp verlorenen Partien gegen Trier (11:12) und Kaiserslautern (6:7) in Friedrichsthal sowie das 7:7 in Trier wäre wohl sogar noch mehr für die SVFler möglich gewesen, die nur drei Punkte hinter Meister Neustadt II liegen. Trotzdem ist es die beste Oberligaplatzierung des SV Friedrichsthal insgesamt und nach dem sensationellen Platz vier im vergangenen Jahr ein toller Erfolg, auf dem man künftig aufbauen möchte. Möglichkeit hierfür gibt in der kommenden Saison auch die zweite Mannschaft, die wie vor drei Jahren in der Interregionalen Luxemburgischen Meisterschaft an den Start gehen wird. Bevor es in den beiden Ligen im Herbst für den SVF wieder weiter geht, stehen zunächst Turniere in Luxemburg, Ludwigshafen, Gemmingen und Friedrichsthal an.

Es spielten: Fabian Abel (T), Lucas Blechschmidt, Yannis Künstle, Pascal Hinz (1 Tor/1 Ausschlussfehler), Nick Bärtschi (1/1), Markus Lambert, Andrzej Szczurkiewicz (0/2), Oliver Krause, Nico Basters, Lukas Mathieu (0/1), Holger Huber, Maximilian Simonett (1/1) und Tobias Bauer (2/0).

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Gute Chancen auf Platz drei

Die Wasserballer des SV Friedrichsthal gewinnen in Ludwigshafen mit 15:9.

Nach der etwas unglücklich verlorenen Partie im Pokal vor einer Woche traten sowohl Ludwigshafen 2 als auch Friedrichsthal in fast gleicher Besetzung erneut gegeneinander an, wobei der SVF erstmals in dieser Saison auf „nur“ elf Spieler zurückgreifen konnte.

Wie schon im Pokal erwischte die zweite Mannschaft des WSV den besseren Start und führte in einer zunächst torarmen Partie in der sechsten Spielminute mit 2:0. Beide Abwehrreihen hatten bis dahin gute Arbeit verrichtet und nur wenig zugelassen, was jedoch auch am zunächst offensiv zu harmlosen Spiel der Gäste aus dem Saarland lag. Trotz des zwischenzeitlichen Anschlusstreffers zum 1:2 ging es mit einer 2-Tore-Führung für Ludwigshafen in die erste Viertelpause. Doch nach dieser erwischten die Friedrichsthaler den besseren Start: Pascal Hinz erzielte kurz nach Wiederanpfiff mit seinem zweiten Treffer des Abends – es sollten noch zwei weitere folgen – den Anschluss, bevor Maximilian Simonett in Überzahl zum Ausgleich und Yannis Künstle zum ersten Führungstreffer trafen. In der Folge entwickelte sich wie in der Pokalpartie ein enges und spannendes Spiel, bei dem sich keine Mannschaft absetzen konnte. Trotz der abermaligen Führung für den SVF glich Ludwigshafen vor der Halbzeit erneut aus (5:5). Der knappe Spielstand sollte sich auch bis in den letzten Spielabschnitt nicht ändern: Friedrichsthal legte einen Treffer vor, woraufhin Ludwigshafen immer wieder ausgleichen konnte. So begann das vierte Viertel beim Stand von 8:8. Nach einem Ausschluss gegen Ludwigshafen nutzte Friedrichsthal zwar die erste Überzahlsituation des Viertels zur Führung, aber der WSV hatte nach einem Ballverlust der SVFler die Chance zum abermaligen Ausgleich: Doch Fabian Abel rettete gegen den freistehenden Gegner überragend. Kurz später baute man in Person von Maximilian Simonett mit einem Traumtor in den Winkel die Führung auf zwei Tore aus. Ludwigshafen stand nun viereinhalb Minuten vor Spielende unter Zugzwang und musste offensiver agieren. In dieser Situation agierten die Gäste überragend, fingen zahlreiche Pässe des Gegners ab und spielten die sich bietenden Kontergelegenheiten überlegt aus. So zogen die Friedrichsthaler in den letzten vier Minuten immer weiter davon und konnten durch ein 7:1 in diesem Viertel souverän mit 15:9 gewinnen.

Grundlage für den überzeugenden Erfolg war die starke Abwehrarbeit, bei der die Forderungen von Spielertrainer Szczurkiewicz von der ganzen Mannschaft umgesetzt wurden. Durch den fünften Sieg in der Oberliga in Folge und einer noch zu spielenden Partie am kommenden Freitag in Kaiserslautern haben die SVFler nun gute Chancen auf das Erreichen des dritten Tabellenplatzes in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar.

Es spielten: Fabian Abel (T), Yannis Künstle (2 Tore/3 Ausschlussfehler), Pascal Hinz (4/0), Oliver Krause, Lucas Blechschmidt, Andrzej Szczurkiewicz (2/0), Manuel Christmann (1/0), Lukas Mathieu (1/0), Holger Huber, Maximilian Simonett (2/1) und Tobias Bauer (3/0).

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Guter Start ins Saisonfinale

Der SVF verpasst im Halbfinale des südwestdeutschen Pokals die Überraschung gegen den WSV Ludwigshafen II mit 10:11 nur knapp.

Obwohl die zweite Garde des WSV Ludwigshafen in dieser Saison in der Oberliga bisher reichlich Schieflage hat – der Vizemeister holte aus neun Partien nur einen Sieg – , war vor dem Halbfinale in Ludwigshafen die Favoritenrolle klar beim Gastgeber. Aufgrund des zeitgleich stattfindenden Trainings der Zweitligamannschaft konnte der WSV nämlich personell aus dem Vollen schöpfen, was dem SVF im wenig prestigeträchtigen Pokal die Möglichkeit gab, zu sehen, inwiefern man mit einem mit mehreren Zweitligaakteuren besetzten Team mithalten kann.

Ludwigshafen erwischte den besseren Start und nutzte die ersten beiden Chancen in Form von Überzahlsituationen zur Führung. Beim SVF dauerte es bis zur fünften Minute, bis erstmals Yannis Künstle die Saarländer mit einem Torerfolg auf die Anzeigetafel brachte, bevor Pascal Hinz zum 2:2 ausglich. Allerdings gelang Ludwigshafen erneut in Überzahl noch vor der Pause die Führung. Im weiteren Verlauf sollte das Spiel dann so eng bleiben: Den Ausgleich durch Nick Bärtschi beantwortete Ludwigshafen zunächst mit der erneuten Führung, bevor die Saarländer ausgleichen und die erste Führung erzielen konnten. Beim Stand von 5:5 wurden die Seiten gewechselt, wobei sich das Spiel zunächst nicht änderte: Bis zur fünften Minute des dritten Viertels konnte sich kein Team absetzen und fast alle Treffer fielen auf beiden Seiten in Überzahlsituationen nach Ausschlussfehlern. Dann gelang es jedoch den Friedrichsthalern, durch Tobias Bauer und Yannis Künstle mit zwei Treffern beim Stand von 8:6 in Führung zu gehen. Allerdings ließen sich die ruhig spielenden Ludwigshafener nicht verunsichern und erzielten – erneut in Überzahl – 14 Sekunden vor der Pause den Anschlusstreffer. Diesem ließen sie mit einem 3:0-Lauf, der durch individuelle Fehler in der Friedrichsthaler Abwehr zustande kam, eine 2-Tore-Führung folgen, die Friedrichsthal in den verbleibenden vier Minuten nicht mehr egalisieren konnte: Zwei Mal gelang der Anschlusstreffer zum 9:10 und 10:11, jedoch nicht der Ausgleich.

Dennoch zeigte der SV Friedrichsthal eine ruhige sowie konzentrierte Leistung und nutzte mehr Chancen als noch beim Turnier in Longwy oder den vorangegangenen Oberligapartien. Allein im Zweikampfverhalten gilt es sich zu verbessern, um mit mehr Cleverness weniger Ausschlüsse gegen sich zu bekommen. Mit der gezeigten Leistung erscheint ein Sieg in den beiden ausstehenden Oberligaspielen (auswärts gegen Ludwigshafen II und den Kaiserslauterer SK), der für eine Platzierung unter den ersten drei noch auf jeden Fall benötigt wird, jedoch durchaus möglich.

Es spielten: Fabian Abel (T), Manuel Christmann (0 Tore/1 Ausschlussfehler), Yannis Künstle (3/2), Pascal Hinz (1/3), Nick Bärtschi (1/0), Markus Lambert (0/1), Andrzej Szczurkiewicz (2/0), Lucas Blechschmidt, Niko Basters, Lukas Mathieu, Holger Huber (0/1), Maximilian Simonett (0/3) und Tobias Bauer.

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Zum achten Mal dabei – zum zweiten Mal Platz fünf

Die Wasserballer des SV Friedrichsthal starteten gegen die beiden schwächeren Teams der Gruppe 2 des mit 12 Teams besetzten „Tournoi des Pentecôte“ in Longwy am vergangenen Pfingstwochenende. Diese beiden Partien gewannen die Saarländer dementsprechend souverän mit 9:0 und 7:0. Mit den Nordfranzosen aus Saint-Quentin, dem Finalteilnehmer des letzten Jahres, stand dann ein stärkerer Gegner dem SVF gegenüber, der sich in der Partie gegen die Friedrichsthaler erstmals – und zum einzigen Mal im Verlauf des Turniers – mit zwei Erstligaspielern des späteren Siegerteams Bolivar verstärkt hatte. Einer dieser Spieler war es auch, der mit vier von fünf Toren des Gegners, das Spiel 5:3 für die Franzosen entschied. Allerdings müssen sich die SVFler, die 1:0 geführt hatten und bis zum Spielende in Schlagdistanz blieben, an die eigene Nase fassen, da man nach Spielanteilen und Chancen die klar bessere Mannschaft war, aber zwei Mal in Überzahl und frei vorm Tor am gegnerischen Keeper oder den eigenen Nerven scheiterte.

Deutlich besser agierte man gegen die erste Mannschaft des Gastgebers Longwy, die bis dahin noch kein Spiel verloren hatte. Die Friedrichsthaler spielten sowohl ruhig als auch überlegt und konnten mit vier Treffern bei fünf Überzahlspielen eine überragende Quote aufweisen, die gepaart mit einer soliden Abwehrleistung einen souveränen 6:3-Sieg ergab. So bestand aufgrund des Torverhältnisses eine gute Chance auf das Erreichen des Halbfinales, sofern man gegen die Belgier aus Ixelles einen Sieg erzielte. Nach der Abreise von Spielertainer Szczurkiewicz und Torwart Fabian Abel, der von Johannes Bröhl vom Kaiserslauterer SK gut vertreten wurde, erlebten die SVFler jedoch am Montagmorgen eine erste Halbzeit zum Vergessen. Durch wenige Chancen und minimalen spielerischen Aufwand gelang den Belgiern eine 3:0-Führung, der nur schwache Angriffsbemühungen auf Friedrichsthaler Seite gegenüberstanden. Mit schnellerem Umschaltspiel und besserer Abwehrarbeit gelang jedoch sogar in der ersten Minute der zweiten Hälfte der Anschlusstreffer zum 2:3. Nachdem die Saarländer mehrfach die Chance zum Ausgleich vergeben hatten, konnte Ixelles wieder auf 4:2 erhöhen und versuchte nur noch die verbleibende Zeit auszuspielen. Friedrichsthal gab sich zwar nicht auf, konnte aber über ein 4:5, das erneut keineswegs die Kräfteverhältnisse im Wasser widerspiegelte, nicht hinaus kommen. Im Spiel gegen den drittplatzierten Kaiserslauterer SK aus der Gruppe 1, der im Turnierverlauf aufgrund seines dezimierten Kaders vom SVF personell unterstützt worden war, trat man in freundschaftlicher Atmosphäre und mit leicht gemischten Mannschaften an. So stand es nach Toren von Lucas Blechschmidt und Tobias Bauer für den SVF nach der regulären Spielzeit 2:2, sodass die Entscheidung in der Verlängerung durch „Golden Goal“ fallen musste. Nach einem Fehlwurf des KSK gelang dem SVF der entscheidende Treffer per Heber in Person von Tobias Bauer.

Obwohl man gerade in der Partie gegen Longwy eine klasse Leistung gezeigt hatte und den fünften Platz des Vorjahres im Teilnehmerfeld von 12 Mannschaften bestätigte, ärgerten sich die SVFler über das verpasste Halbfinale und die dadurch bessere Platzierung, mit der man sich für die erbrachte Mühe noch deutlich mehr belohnt hätte. Trotzdem gehen die Friedrichsthaler durch das Turnier gut eingespielt in die Pokalpartie am kommenden Freitag bei der zweiten Mannschaft des WSV Ludwigshafen.

So spielten sie: Fabian Abel (T) / Johannes Bröhl (T), Manuel Christmann (2 Tore/1 Ausschlussfehler), Yannis Künstle (5/1), Pascal Hinz (1/2), Nick Bärtschi (3/3), Markus Lambert, Andrzej Szczurkiewicz (0/2), Stefan Schmidt, Lucas Blechschmidt (1/0), Lukas Mathieu (2/2), Holger Huber (2/0), Maximilian Simonett (6/5) und Tobias Bauer (10/1).

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Katrin Donnevert auch im Becken beeindruckend erfolgreich

Bei den 34. Internationalen Meisterschaften der Masters „Lange Strecken“ in Wetzlar vom 22. bis 24. April 2018 hat Katrin Donnevert eine Serie herausragender Leistungen gezeigt.
In der AK 35 gewann das Friedrichsthaler Langstreckenass Gold über 200m Schmetterling in 02:43,22 und lag damit über 10 Sekunden vor dem restlichen Feld.
Zuvor hatte sich die Masters Schwimmerin bereits über 1500m Freistil in 20:01,86 Silber geholt. Die Oberärztin spulte dabei fast konstant einen1:20ziger Schnitt herunter, sodass ihre Teammitglieder ihr auch eine erfolgreiche Karriere als Uhrmacherin prophezeiten.

Abgerundet wurde der erfolgreiche Wettkampf mit einer weiteren Silbermedaille über 400m Freistil in 05:14,20.
Nach ihrer Bronzemedaille im Jahr 2017 im Freiwasser belohnte sich Katrin Donnevert nun auch im Beckenschwimmen – trotz großer beruflicher Belastung – für ein weiteres hartes und konsequentes Trainingsjahr.

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