Auch der Vizemeister bekommt keine Punkte

Friedrichsthal gewinnt gegen Ludwigshafen II mit 9:3 und das vierte Spiel in Folge.

Anders als vor der Saison zu erwarten hatte Ludwigshafen II – hinter Neustadt in den letzten Jahren zuverlässig Vizemeister – in den Partien gegen Kaiserslautern und Neustadt III bereits Punkte liegen lassen. Den in starker Besetzung angetretenen Hausherren standen auf Ludwigshafener Seite lediglich zehn Spieler gegenüber, die im Gegensatz zu früheren Partien mit lediglich zwei Spielern der Zweitligamannschaft angetreten waren. So gingen die Saarländer als klarer Favorit in die Partie und wollten die zwei Punkte unbedingt im Bad behalten.

Dafür wären aber gerade in der Anfangsphase Tore hilfreich gewesen. Friedrichsthal agierte zwar klar überlegen und erspielte sich Chancen, vergab diese aber teilweise kläglich oder spielte sie nicht sauber zu Ende. Deutlich besser agierten da die Gäste aus der Pfalz, die ihre ersten Chancen direkt nutzten und trotz deutlich weniger Spielanteilen und Torschüssen plötzlich mit 2:0 führten. Obwohl die Friedrichsthaler etwas zu hektisch spielten und zunächst das Tor einfach nicht treffen konnten, blieben sie ruhig und nutzen durch Pascal Hinz einen Wechselfehler in der Abwehr der Gegner zum Anschlusstreffer. Kurz vor der ersten Pause egalisierte Tobias Bauer in Überzahl den Spielstand. Dem Spiel der Gastgeber gab dies noch mehr Sicherheit, was sich jedoch nicht auf der Anzeigetafel niederschlug, da zahlreiche Chancen von den verschiedensten Positionen vergeben wurden. Dadurch konnte nach einem weiteren Treffer in Überzahl für die Saarländer – dieses Mal durch Nick Bärtschi – Ludwigshafen den Ausgleich erzielen und das Spiel zur Pause offen halten (3:3). Nach dem Seitenwechsel gelang es Friedrichsthal dann endlich, sich abzusetzen. Eine fast tadellose Abwehrarbeit und Tore von Maximilian Simonett, Andrzej Szczurkiewicz und Tobias Bauer ergaben eine 6:3-Führung vor der letzten Pause. Im vierten Viertel spielten die SVFler zunächst so weiter und bauten ihre Führung bis zum 9:3 durch Oliver Krause aus, bevor sich in den letzten Minuten im Angriffsspiel wieder der Schlendrian einschlich und reihenweise Möglichkeiten ausgelassen wurden.

Schlussendlich gewann Friedrichsthal hochverdient mit 9:3. Während man durch die ausgelassenen Chancen einen Statistiker in den Wahnsinn getrieben hätte, wäre diesem jedoch positiv die gute Quote im Überzahlspiel (3 von 5) und die starke Zweikampfführung in der Abwehr aufgefallen (eine Halbzeit ohne Gegentor). Aufgrund der mehr absolvierten Spiele grüßt Friedrichsthal immer noch vom Platz an der Sonne und kann nun die Leistungen der Konkurrenz abwarten, da vor den abschließenden drei Partien (Ausswärtsspiele gegen Kaiserslautern und Ludwigshafen II in der Liga sowie im Pokalhalbfinale erneut gegen Ludwigshafen II) einige Zeit spielfrei sein wird.

Es spielten: Paul Kintzel (T), Holger Huber (0 Tore/1Ausschlussfehler), Yannis Künstle (1/1), Pascal Hinz (1/0), Nick Bärtschi (2/0), Oliver Krause (1/0), Andrzej Szczurkiewicz (1/0), Rüdiger Schmadel, Nico Basters, Lukas Mathieu, Thomas Pink, Maximilian Simonett (1/1) und Tobias Bauer (2/1).

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Junge SVFler wissen zu überzeugen

In der Woche nach Ostern waren unsere Jugendspieler Maximilian Simonett und Tobias Bauer zum Sichtungslehrgang der süddeutschen Auswahl eingeladen. Im Untertürkheimer Inselbad konnten beide bei jeweils zwei Trainingseinheiten täglich zeigen, was sie bisher gelernt haben und im Wasser bereits können. Aufgrund ihres engagierten und guten Auftritts werden sie auch zum nächsten Lehrgang eingeladen werden. Ein großes Lob an die beiden für ihre Leistung und die beharrliche Trainingsarbeit in den letzten Monaten!

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Friedrichsthaler Stolperstein

Der SVF gewinnt in einem hochspannenden Spiel verdient mit 10:9 gegen den SC Neustadt II.

Nach den beiden Auswärtssiegen in Neunkirchen und Neustadt stand für die Friedrichsthaler endlich wieder ein Heimspiel auf dem Plan: Man empfing den Meister aus Neustadt, der bislang alle Spiele gewonnen hatte und das Hinspiel mit 10:5 gegen Friedrichsthal für sich entscheiden konnte. Der SVF konnte zwar erneut 13 Spieler an den Start bringen, musste aber dennoch auf gleich vier wichtige Spieler verzichten. So kamen die Rückkehrer Lucas Blechschmidt und Holger Huber zum Einsatz. Recht ähnlich war das Bild bei Gegner Neustadt, das zwar einige gute Spieler nicht und nur neun Akteure insgesamt aufbot, aber gerade mit Gergely Nagy Bundesligaklasse und eine Menge Spielerfahrung im Wasser hatte.

Eben dieser war es, der gemeinsam mit dem zweiten Torwart der Bundesligamannschaft den SCN immerzu im Spiel hielt. Friedrichsthal startete nämlich äußerst konzentriert in die Partie, stand sicher in der Abwehr und erspielte sich Chancen, die aber zunächst sämtlich am Keeper der Gäste hängen blieben. So ging Neustadt in Führung, die aber noch vor der ersten Pause von Nick Bärtschi in Überzahl egalisiert wurde. Im zweiten Spielabschnitt bot sich bis in die 14. Minute ein gleiches Bild: Friedrichsthal hatte mehr vom Spiel, verwertete jedoch seine Chancen nicht, wodurch die Gastmannschaft immer dran blieb und in der Schwächephase der Gastgeber kurz vor Schluss des zweiten Viertels nicht nur ausglich, sondern sogar mit der Schlusssirene und einem herrlichen Treffer doppelt in Führung ging (6:4). Die SVFler besannen sich nach dem Seitenwechsel zunächst nur teilweise: Die Abwehr stand sicher, während im Angriff erneut lange kein Tor fiel. Yannis Künstle brachte mit seinem zweiten Treffer des Abends Friedrichsthal wieder auf ein Tor ran. Dies beantwortete Neustadt vor der Pause mit dem Treffer zum 7:5. Doch es sollte noch schlimmer für die Hausherren kommen. Torhüter Paul Kintzel wurde für den Rest des Spiels ausgeschlossen. Die anschließende Unterzahl überstand Friedrichsthal mit Spielertrainer Szczurkiewicz im Tor, auf den im Anschluss Feldspieler Holger Huber folgte. Durch dieses Ereignis angestachelt legten die SVFler im letzten Viertel los wie die Feuerwehr. Tobias Bauer stellte 17 Sekunden nach Wiederanpfiff auf 6:7 und Andrzej Szczurkiewicz mit einem Doppelpack bis zur 27. Spielminute auf 8:7. Diese Führung baute Maximilian Simonett aus, sodass der SVF fünf Minuten vor dem Ende mit zwei Toren führte. In der Folge wurde in der Abwehr regelrecht Beton angerührt. Die ganze Mannschaft kämpfte um jeden Ball und Holger Huber glänzte mit mehreren Paraden, sodass Neustadt sechs Minuten ohne Torerfolg blieb. Den Gästen gelang in Überzahl zwei Mal der Anschluss, jedoch für mehr sollte es nicht mehr reichen.

So gewann Friedrichsthal nach starker Leistung sowie mit toller Moral mit 10:9 und brachte dem amtierenden Meister wie in der Vorsaison die erste – und damals einzige – Saisonniederlage bei.

Es spielten: Paul Kintzel (T: 1.-3 Viertel), Manuel Christmann, Yannis Künstle (2 Tore/1 Auschlussfehler), Holger Huber (T: 4. Viertel), Nick Bärtschi (2/0), Markus Lambert, Andrzej Szczurkiewicz (3/0), Lucas Blechschmidt, Niko Basters, Lukas Mathieu (0/1), Thomas Pink (0/1), Maximilian Simonett (1/2) und Tobias Bauer (2/0).

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Auswärtsaufgabe souverän gelöst

Friedrichsthal gewinnt gegen den SC Neustadt III mit 13:6.

Trotz einiger Ausfälle konnten die Friedrichsthaler wie fast immer in dieser Saison mit einer voll besetzten Bank nach Neustadt anreisen. Zwar hatte man im Hinspiel die dritte Mannschaft des SCN mit 19:3 sehr deutlich besiegt, hatte da aber gegen ein nur leicht verstärktes Jugendteam gespielt. Dass diese Mannschaft jedoch mit zwei oder drei erfahrenen Akteuren ergänzt zu starken Leistungen in der Lage ist, hat sie in ihren Heimspielen gleich mehrmals gezeigt und mehrere Favoriten ohne Punkte heim geschickt: so die zweite Mannschaft des WSV Ludwigshafen und den SSV Trier. Allein gegen die eigene Mannschaft verlor der SCN III Punkte in heimischem Gewässer (8:10). Dementsprechend erwartete den SV Friedrichsthal ein gänzlich anderes Spiel als noch im November in Friedrichsthal.

So dauerte es in einer ausgeglichenen Anfangsphase drei Minuten, bis die Saarländer in Führung gehen konnten. Besonders eine schlechte Chancenverwertung sorgte dafür, dass das Spiel lange Zeit eng blieb. Zunächst konnte man sich im ersten Spielabschnitt gar nicht absetzen (2:1) und verpasste es nach drei Toren in Folge im zweiten Viertel (5:1) weiterhin vorzulegen und das Spiel frühzeitig zu entscheiden. Nach dem Seitenwechsel verkürzte Neustadt sogar auf 4:7, brachte damit die Friedrichsthaler jedoch nicht aus der Ruhe, die in diesem Spielabschnitt wie schon gegen Neunkirchen die beste Leistung zeigten und durch Tore von Andrzej Sczurkiewicz, Maximilian Simonett, Lukas Mathieu und Yannis Künstle das Spiel vor dem letzten Viertel entschieden (11:4). In diesem waren die Kräfteverhältnisse im Wasser wieder ausgeglichen (2:2), da die junge Neustadter Mannschaft weiterhin engagiert mitspielte.

Die Friedrichsthaler Mannschaft bot im Vergleich zu den Spielen davor eine weiter verbesserte Leistung und konnte vor allem durch einige sehr gut herausgespielte Treffer – wie das 2:0 im ersten Viertel durch Manuel Christmann oder Yannis Künstle in Überzahl zum 11:4 – überzeugen. Ärgerlich bleibt weiterhin die schlechte Torausbeute, wodurch sich die Friedrichsthaler wiederholt um den Lohn für ihren oft sehr hohen Aufwand bringen. Im Heimspiel gegen die zweite Mannschaft des SCN am kommenden Freitag gilt es dies zu verbessern, um gegen den Serienmeister ein möglichst gutes Ergebnis holen zu können.

Es spielten: Paul Kintzel (T), Manuel Christmann (1 Tor/1 Ausschlussfehler), Yannis Künstle (1/0), Holger Huber, Nick Bärtschi (1/1), Stephan Groß (0/1), Andrzej Sczurkiewicz (2/0), Oliver Krause (0/1), Niko Basters, Lukas Mathieu (3/1; K), Rüdiger Schmadel (1/0), Maximilian Simonett (2/1) und Tobias Bauer (2/1).

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Zwischen Neunkirchen und Neustadt: SVF gewinnt Saar-Derby 17:8

Nachdem die eigentlich am 22.02.18 angesetzte Partie wegen krankheitsbedingter Ausfälle auf Seiten Neunkirchens verschoben werden musste, traten die SVFler am vergangenen Donnerstag in der Lakai zum Saar-Derby der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar an. Die Friedrichsthaler Mannschaft wollte zwei Wochen nach dem sehr schwachen Spiel gegen Serienmeister Neustadt II, das mit 5:10 verloren ging, vor allem eine bessere Leistung zeigen und mit zwei Punkten den Anschluss an die Tabellenspitze halten.

Friedrichsthal begann anders als in Neustadt offensiv gut und ging schon in der ersten Spielminute in Führung, welche kurz darauf auf 2:0 ausgebaut wurde. Allerdings ließen sich die Gäste von der auf ruhige Spielkontrolle ausgelegten Spielweise Neunkirchens den Wind aus den Segeln nehmen, was dazu führte, dass die SVFler die Führung zunächst nicht ausbauten und in der Folge in der Abwehr die nötige Konzentration vermissen ließen. So blieb Neunkirchen bis zum Ende des zweiten Viertels nah an den Gästen dran (5:7). Dies änderte sich jedoch im dritten Spielabschnitt, dem einzigen, bei dem Friedrichsthal wirklich zu überzeugen wusste: zwei verwandelte Überzahlspiele, zwei sauber gespielte Konter und ein starker Treffer von Yannis Künstle aus der Centerposition sorgten gepaart mit einer vorbildlichen Abwehrarbeit zu einem 5:0-Lauf, der das Spiel entschied. Zunächst machten die SVFler im letzten Viertel genau da weiter und zogen bis auf 6:15 weg, spielten aber erneut wieder oft zu unkonzentriert, was zu vergebenen Chancen im Angriff und einigen unnötigen Gegentreffern führten.

Nach dem 17:8-Sieg, bei dem man allein im dritten Viertel wirklich gut spielte, steht am kommenden Samstag das Rückspiel gegen die dritte Mannschaft des SC Neustadt an. Diese hat im heimischen Becken außer gegen die eigene zweite Mannschaft noch keinen Punkt abgeben müssen und mit dem SSV Trier als auch dem WSV Ludwigshafen II zwei Spitzenteams geschlagen. Der SVF ist also definitiv gewarnt vor der Heimstärke des Gegners und wird entsprechend vorbereitet die Partie angehen, um auch von diesem Auswärtsspiel mit zwei Punkten heimzukehren.

Es spielten: Paul Kintzel (T), Manuel Christmann, Yannis Künstle (2 Tore/0 Ausschlussfehler), Holger Huber, Nick Bärtschi (3/1), Markus Lambert (1/1), Andrzej Szczurkiewicz (2/0), Olver Krause (0/1), Nico Basters (0/2), Lukas Mathieu (3/0; K), Thomas Pink (1/1), Maximilian Simonett (1/0) und Tobias Bauer (4/0).

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Unglückliche Niederlage gegen Kaiserslautern

Friedrichsthal verliert trotz guter Leistung in einem engen Spiel mit 6:7.

Die SVFler traten gegen den Kaiserslauterer SK, der seine erste Partie gegen den Vizemeister Ludwigshafen gewonnen hatte, in Bestbesetzung und mit voller Auswechselbank an. Nachdem man in der vergangenen Saison bei fast allen Aufeinandertreffen auf Augenhöhe agiert hatte, das Halbfinale beim eigenen Turnier im September wurde beispielsweise erst nach zahlreichen Versuchen im 5-Meter-Werfen entschieden, wollte man dieses Mal die Punkte im eigenen Bad behalten.

Entsprechend motiviert starteten die SVFler in die Partie, wobei in den ersten Minuten die Abwehrreihen beider Mannschaften stark agierten und bis in die vierte Minute das 0:0 hielten. Friedrichsthal ging schließlich mit 1:0 in Führung und erwischte auch sonst den etwas besseren Auftakt in eine hochspannende Partie. Auf die erste Führung der Gastgeber antwortete der KSK nicht nur mit dem Ausgleich, sondern auch mit der ersten Führung, welche jedoch nur wenige Sekunden Bestand haben sollte. Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren konnten die Friedrichsthaler durch gute Schüsse aus der Distanz die Raumdeckung der Gäste aushebeln, welche das Centerspiel der Saarländer verhindern sollte. Nach zwischenzeitlicher Führung der Hausherren ging es allerdings mit einem 3:3 in die erste Pause. Im zweiten Spielabschnitt hatten die Friedrichsthaler dann deutlich mehr von der Partie und konnten sich mit zwei Toren absetzen, da Kaiserslautern nach dem vierten Rückraumtreffer mehr in die Pressdeckung wechseln musste. Allerdings gelang es Friedrichsthal nicht, weiter davon zu ziehen, sodass Kaiserslautern erneut den Anschluss vor der Pause erzielte. Besonders ereignisarm aber spannend verlief der dritte Spielabschnitt: Gerade mal zwei Aktionen – ein Ausschlussfehler und der Ausgleichstreffer – fanden ihren Weg auf das Protokoll. Beide Mannschaften scheiterten trotz guter Aktionen vor dem gegnerischen Tor, wobei Friedrichsthal die Präzision des zweiten Abschnitts vermissen ließ und zu einfache Schüsse auf das gegnerische Tor abgab. Vom abermaligen Ausgleich ließen sich die Saarländer nicht aus der Ruhe bringen, sondern gingen durch einen Strafwurf mit 6:5 in Führung, die den Pfälzern jedoch abermals egalisiert wurde. In den letzten vier Minuten war somit die Partie völlig offen. In drei Überzahlsituationen konnte Kaiserslautern kein einziges Mal zum Erfolg kommen. Ebenso gelang es aber auch dem SVF nicht, Zählbares zu verbuchen. Die im flachen Teil des Beckens besser funktionierende Raumdeckung der Gäste versuchte man vor allem über die Außenpositionen zu knacken, wofür allerdings die Abschlüsse etwas zu ungenau waren. Als sich doch einmal nach gutem Anspiel die Möglichkeit aus der Centerposition ergab, wurde auch diese ausgelassen. So gelang es Kaiserslautern 19 Sekunden vor Schluss, mit einem Treffer durch einen direkt ausgeführten Freiwurf etwas glücklich in Führung zu gehen und die zwei Punkte einzufahren.

Nach dem äußerst knappen Spielverlauf und dem für die Oberliga recht hohen Spielniveau beider Mannschaften wäre ein Unentschieden das gerechte Ergebnis gewesen. So müssen sich die Friedrichsthaler mit der guten Leistung begnügen und im Ende Februar anstehenden Saarderby beim SV Neunkirchen wieder zwei Punkte einfahren.

Es spielten: Paul Kintzel (T), Manuel Christmann (1 Tor/0 Ausschlussfehler), Yannis Künstle (0/1), Pascal Hinz (0/2), Nick Bärtschi (0/2), Markus Lambert, Andrzej Azczurkiewicz, Stephan Groß, Oliver Krause, Lukas Mathieu (1/1), Thomas Pink, Maximilian Simonett (1/2) und Tobias Bauer (3/1).

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Zäher Arbeitssieg gegen Ludwigshafen III

Der SV Friedrichsthal weiß beim 17:14-Sieg nur phasenweise zu überzeugen.

Erstmals traten die SVFler in einem Pflichtspiel seit über einem Jahr ohne ihren Spielertrainer Andrzej Szczurkiewicz an und mussten im Tor sowohl auf Paul Kintzel als auch auf Fabian Abel verzichten.

Die in der Anfangsformation äußerst jungen Friedrichsthaler begannen stark und setzten die von Kapitän Lukas Mathieu ausgegebene Taktik zunächst vorbildlich um. Genaues und zielstrebiges Spiel im Standardangriff, schnelle Konter und eine starke Abwehrarbeit ergaben zur ersten Pause eine deutliche 7:2-Führung für die Hausherren. Was dann im zweiten Spielabschnitt passierte, ist kaum zu erklären. Die Friedrichsthaler verloren nicht nur den Faden, sondern eher ein komplettes Bündel an Seilen. Gerade in der Defensive ließ man den beiden stärksten Spielern der Gäste zu viel Platz, hatte aber auch Pech, dass deren Schüsse äußerst oft genau im Winkel des Torgehäuses einschlugen. Wegen zahlreicher vergebener Chancen vor dem gegnerischen Tor stand es plötzlich 8:8. Zwar gelang kurz vor der Halbzeit noch der abermalige Führungstreffer (9:8), doch dies half den Gastgebern zunächst nur wenig. Das dritte Viertel blieb nun ein offener Schlagabtausch, bei dem sich zunächst kein Team absetzen konnte. Erst zweieinhalb Minuten vor dem letzten Pausenpfiff gelangen dem SVF zwei Tore in Folge. Dieser Trend setzte sich im vierten Viertel weiter fort, sodass die Friedrichsthaler auch dank zweier Paraden von Manuel Christmann gegen einen frei stehenden Gegner wieder mit vier Toren führten. Doch erneut schlichen sich Unaufmerksamkeiten ins Spiel der Gastgeber ein, was das Ergebnis mit 17:14 erneut unnötig knapp werden ließ.

Aus dem phasenweise wenig überzeugenden Spiel sollte man vor allem die Leistung des ersten Viertels mit in die schwere Partie am kommenden Freitag gegen den Kaiserslauterer SK nehmen und ohne Einbruch im zweiten Abschnitt weiterspielen.

Es spielten: Manuel Christmann (Tor), Marius Schönberger, Yannis Künstle (1 Tor/0 Ausschlussfehler), Pascal Hinz (1/1), Nick Bärtschi (3/1), Markus Lambert (0/1), Holger Huber, Stephan Groß, Oliver Krause, Lukas Mathieu (2/0), Thomas Pink (1/0), Maximilian Simonett (3/1) und Tobias Bauer (6/1).

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SVF mit Punktgewinn in Trier

Friedrichsthaler Wasserballer erkämpfen sich mit starker Schlussphase ein 7:7.

Die letzten Spiele gegen Trier waren an Spannung und Ausgeglichenheit kaum zu überbieten. So gewann der SSV beim Spiel in Friedrichsthal erst in der Schlussminute, nachdem der SVF nach fulminanter Aufholjagd aus einem 2:7 ein 10:9 gemacht hatte. Für diese schwere Aufgabe war es deshalb gut, dass 12 der 13 Akteure sich beim Turnier in Kaiserslautern hatten einspielen können. Wie in den vorigen Partien ersetzte Fabian Abel Torhüter Paul Kintzel.

Dank guter Abwehrarbeit auf beiden Seiten dauerte es bis in die dritte Spielminute, bis das erste Tor fiel: Lukas Mathieu brachte seine Farben mit 1:0 in Führung. In der Folge ließen die Friedrichsthaler ihr konzentriertes Spiel jedoch etwas vermissen, spielten einige Fehlpässe und vergaben mehrere Torchancen. So konnte Trier trotz der guten Defensivarbeit der Gäste bis zur Pause auf 3:1 und im zweiten Viertel auf 5:1 davon ziehen. Die SVFler ließen sich jedoch von den gewohnt routiniert spielenden Moselstädtern nicht aus der Ruhe bringen, sondern kamen durch Spielertrainer Andrzej Sczurkiewicz von der Centerposition, Pascal Hinz aus dem Rückraum und Tobias Bauer per Freiwurf auf ein Tor wieder heran (4:5). Ein äußerst ereignisarmes drittes Viertel konnte Trier mit 1:0 für sich entscheiden und mit einer Führung von zwei Toren ins letzte Viertel gehen. In diesem war der Spielausgang nach dem Anschlusstreffer von Tobias Bauer in Überzahl (5:6) völlig offen. Trier erhöhte zunächst auf 7:5. Im Anschluss vergab Friedrichsthal zunächst eine weitere gute Gelegenheit in Überzahl, bevor Lukas Mathieu erst 1,5 Minuten vor Schluss den Anschlusstreffer erzielte und Pascal Hinz in der vorletzten Spielminute den viel bejubelten Ausgleich zum 7:7 besorgte. In der Folge hatten die Saarländer in Überzahl die Möglichkeit das Spiel vollends zu drehen, vergaben allerdings die letzte Chance.

Aufgrund des starken kämpferischen und geschlossenen Einsatzes der Mannschaft, die vor allem in der Defensive aufopferungsvoll füreinander schwamm und arbeitete, und der in dieser Saison erneut starken Trierer Mannschaft (20:6-Sieg am Vortag gegen Neunkirchen) kann von einem Punktgewinn die Rede sein, auf den der SVF beim Heimspiel gegen Ludwigshafen III zwei weitere folgen lassen möchte.

Archiv: Fabian Abel (links) spielte gegen Trier erneut im Tor

Es spielten: Fabian Abel (T), Oliver Krause (0 Tore/1 Ausschlussfehler), Yannis Künstle, Pascal Hinz (2/0), Nick Bärtschi, Markus Lambert, Andrzej Sczurkiewicz (1/1), Stephan Groß (0/1), Lukas Mathieu (2/1), Thomas Pink, Maximilian Simonett und Tobias Bauer (2/0).

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The same procedure as last year? – Fast!

 

Der SV Friedrichsthal belegt beim Neujahrsturnier in Kaiserslautern wie im vergangenen Jahr den zweiten Platz. Die erstmals gemeldete zweite Mannschaft wurde siebter.

Aufgrund der kurzfristigen Absage der Uni Karlsruhe fehlte dem Kaiserslauterer SK für die wegen Umbauarbeiten auf acht Teams verkleinerte Ausgabe des Turniers plötzlich eine Mannschaft, für die der SV Friedrichsthal mit einer zweiten Vertretung einsprang. Die für den speziellen Spielmodus benötigten Damen konnten von einer anderen Mannschaft ausgeliehen werden. Allerdings hatte die Zweite des SVF wenig Glück, was den Spielplan anbelangt. In der Gruppe A waren mit dem KSK I, dem Stolberger SV und dem Zweitligisten Bietigheim ansonsten ausschließlich Anwärter für den Turniersieg. Trotzdem verkauften sich die Friedrichsthaler im Aufeinandertreffen mit dem Gastgeber und späteren Gruppensieger Kaiserslautern besonders gut (3:5), zeigten auch gegen Stolberg zahlreiche gute Ansätze (4:12) und mussten lediglich gegen Bietigheim (1:14) eine hohe Niederlage einstecken, die jedoch auch auf mangelndes Abschlussglück zurückzuführen war. So ging es in der Zwischenrunde gegen den ersten der Gruppe B, die erste Mannschaft des SVF, die sich in einem freundschaftlichen Spiel mit 10:4 durchsetzte. Am Sonntag stand die Mannschaft nach dem unteren Halbfinale leider noch ohne Erfolg da, obwohl die Leistung gegen den WSV Ludwigshafen ansehnlich war und man bis in die zweite Hälfte der Partie geführt hatte (4:7). Im anschließenden Spiel um den siebten Platz erkämpften sich die SVFler allerdings einen verdienten und am Ende souveränen Sieg gegen die zweite Mannschaft des Kaiserslauterer SK (5:3).

Mehr Losglück hatte die erste Mannschaft des SV Friedrichsthal, die auf den WC Ingolstadt, den WSV Ludwigshafen und die zweite Mannschaft des KSK traf. Am stärksten war sicherlich Ingolstadt einzustufen, die das Turnier bereits zwei Mal seit 2013 gewinnen konnten. Wie im vergangenen Jahr entwickelte sich eine spannende Partie, in der die SVFler stets in der Lage waren vorzulegen, Ingolstadt jedoch bis zum 4:4 immer wieder ausglich, bis Tobias Bauer und Nick Bärtschi den Sack zu machten (6:4). Gegen den in diesem Jahr samstags ohne Zweitligaspieler angetretenen WSV Ludwigshafen gelang wie auch gegen den KSK II ein ungefährdeter Sieg (6:1 und 11:3). Nach dem Sieg gegen die eigene zweite Mannschaft wartete im Halbfinale am Sonntag – wie im letzten Jahr – der SV Bietigheim, der in der vergangenen Saison in die zweite Liga aufgestiegen war. In einer an Spannung nicht zu überbietenden Partie wechselte die Führung mehrmals, wobei sich keine Mannschaft wirklich absetzen konnte. Nach dem 5:3 für Friedrichsthal glich Bietigheim aus und führte sogar. Doch sowohl auf diese als auch auf die erneute Führung wusste der SVF eine Antwort und kam so – erneut wie im letzten Jahr – ins 5-Meter-Werfen. Trotz der Abwesenheit von Stammkeeper Paul Kintzel konnten die SVFler auf einen in dieser Partie hervorragend aufgelegten Fabian Abel im Tor bauen, der den dritten Wurf der Gegner parierte und somit den Sieg sicherte. Das Finale hielt leider sowohl Neues als auch aus dem Jahr zuvor Bekanntes bereit: Der Gegner war dieses Mal der Stolberger SV und nicht der Kaiserslauterer SK I, allerdings verlor man das Spiel nach viel zu frühem Rückstand und 1:1-Pausenstand etwas unglücklich. Als die Friedrichsthaler mit 1:4 zurück lagen, gelang innerhalb von zwei Angriffen sowohl der Treffer zum 2:4 als auch wurde dem SVF ein Strafwurf zugesprochen, der den Anschlusstreffer bedeutet hätte. Nachdem dieser jedoch vergeben wurde, trafen die SVFler noch zwei Mal gegen das clever verteidigende Stolberg Aluminium und mussten sich so 2:4 geschlagen geben. Ein großer Dank geht an alle Damen, die in beiden Mannschaften mitspielten, und den Kaiserslauterer SK für das erneut tolle Turnier!

Es spielten:

SVF I: Manuel Christmann (Tor samstags), Fabian Abel (Tor sonntags), Yannis Künstle (2 Tore), Pascal Hinz (2), Nick Bärtschi (6), Andrzej Szczurkiewicz (3), Elise Guerraichi-Lamotte (1), Tassja Buchheit (3), Lukas Mathieu (4), Sabrina Krüger, Maximilian Simonett (5) und Tobias Bauer (18).

SVF II: Sarah Bauer (Tor), Manuel Christmann (3), Thomas Pink (8), Lucas Blechschmidt, Markus Lambert (3), Oliver Krause (1), Philipp Michel, Stephan Groß (1), Mia Sanders, Lilli Groß (1) und Pascal Hinz (4).

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Souveräne Siege am Doppelspieltag

Der SVF gewinnt mit 19:3 und 12:3 gegen die dritten Manschaften des SC Neustadt (freitags, heim) und des WSV Ludwigshafen (samstags, auswärts).

Nach der knappen und ärgerlichen Niederlage gegen den SSV Trier bot sich den Friedrichsthalern am Doppelspieltag die Möglichkeit, bessere Leistungen zu zeigen und die verlorenen Punkte wieder etwas wettzumachen. Zunächst schien jedoch die Personalsituation etwas dagegen zu haben: so fielen Paul Kintzel sowie Manuel Christmann für die Torwartposition aus und Oliver Krause und Marius Schönberger als Feldspieler. Aufgrund dessen stellte sich die Mannschaft erstmalig fast von selbst auf.

Freitags machte dies gegen ein noch sehr junges und talentiertes Team aus Neustadt, das mit einem 6:5-Sieg im Heimspiel gegen Trier stark auf sich aufmerksam gemacht hatte, recht wenig aus. Von Beginn an standen die SVFler sehr sicher in der Abwehr und begannen nach einigen vergebenen Chancen sehr zuverlässig Tore zu schießen. So war zur Halbzeit das Spiel beim Stand von 8:0 praktisch bereits entschieden. In der Endabrechnung stand ein 19:3-Sieg für Friedrichsthal zu Buche, wobei sich der 14-jährige Tobias Bauer mit vier Toren am treffsichersten bei den Hausherren präsentierte und Fabian Abel im Friedrichsthaler Kasten einige starke Paraden zeigte.

Auf diesen sicheren Rückhalt konnten die SVFler auch am Samstag in Ludwigshafen bauen. Wenn die Gastgeber durch die stark agierende SVF-Abwehr durchbrechen konnten, war der Schlussmann entweder mit Paraden oder gutem Positionssspiel zur Stelle. Im Angriff agierten die Gäste zunächst etwas zu ungenau, was sowohl den finalen Pass als auch den Abschluss anbelangt. So fiel erst in der vierten Spielminute der erste Treffer für Friedrichsthal. Nach der Erhöhung auf 2:0 und dem Anschlusstreffer durch Ludwigshafen ging es mit einer 3:1-Führung in die erste Viertelpause. Im zweiten Abschnitte gelang es dem WSV dann letztmalig auf ein Tor (3:2) heranzukommen, da die SVFler sehr konzentriert und ruhig in Angriff und Abwehr agierten und schließlich mit 5:2 zur Halbzeit führten. Mit genau dieser Spielweise zogen die Gäste über die Dauer des Spiels immer weiter davon. Besonders gut war dabei das variable Zustandekommen der Tore: Friedrichsthal war sowohl im Standardangriff, als auch in Überzahl und durch Konter erfolgreich, was letztendlich zu einem souveränen 12:3 führte.

Mit nun 6:2 Punkten aus vier Spielen verabschieden sich die Friedrichsthaler in die Winterpause und bereiten sich im Training und beim Neujahrsturnier in Kaiserslautern am 13. und 14. Januar auf die weiteren Spiele der Saison vor.

Es spielten:

Heim: Fabian Abel (T), Holger Huber (3 Tore/0 Ausschlussfehler), Yannis Künstle (1/0), Pascal Hinz (1/0), Nick Bärtschi (3/0), Markus Lambert (2/0), Andrzej Szczurkiewicz (1/0′), Stephan Groß, Niko Basters, Lukas Mathieu (2/0), Thomas Puink (0/1), Maximilian Simonett (2/0) und Tobias Bauer (4/0).

Auswärts: Fabian Abel (T), Holger Huber, Yannis Künstle (1 Tor/0 Ausschlussfehler), Pascal Hinz (3/0), Nick Bärtschi (1/0), Markus Lambert, Andrzej Szczurkiewicz (0/2), Stephan Groß, Lukas Mathieu (1/0), Maximilian Simonett (1/0) und Tobias Bauer (3/1).

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