SVFler mit starkem Auftritt in Gemmingen

Am Samstag war es wieder so weit: Es ging für die Wasserballer des SV Friedrichsthal zum vierten Mal zum Wasserballturnier nach Gemmingen. Aufgrund einiger Ausfälle und erst später nachkommender Spieler war der Kader mit zehn Spielern samstags zunächst etwas spärlicher besetzt für die Spiele in der Gruppe A gegen den 1. BSC Pforzheim, die Uni Frankfurt, die Uni Karlsruhe sowie das Allstar-Team.

Mit dem Spiel gegen die Zweitligamannschaft aus Pforzheim, dem Turniersieger des Vorjahres, stand direkt eine schwierige Aufgabe vor den SVFlern. Die Qualität der Pforzheimer schlug sich zunächst in einer 2:0-Führung nieder, welche aber in der zweiten Halbzeit nicht nur egalisiert, sondern sogar in eine 3:2-Führung für den SVF umgemünzt wurde. Nach einem eher als Foul zu bewertenden Ausschluss gegen die Saarländer konnte Pforzheim allerdings ausgleichen, was gleichzeitig der Endstand war.

Der zweite Gegner, die Mannschaft der Uni Frankfurt, war für die Friedrichsthaler noch ein unbeschriebenes Blatt. Gegen die noch etwas unerfahrenen, aber in jedem Spiel dauerhaft vorbildlich motivierten Frankfurter gelang ein ungefährdeter 13:2 Sieg, der dem SVF eine gute Ausgangslage und Tordifferenz für die Mission Halbfinale gab.

Die Uni Karlsruhe, alte Bekannte der Friedrichsthaler vom Neujahrsturnier in Kaiserslautern, war der dritte Gegner des SVF. Während man diese zu Jahresbeginn in Kaiserslautern noch mit 7:1 geschlagen hatte, fiel den Friedrichsthalern das Spiel in Gemmingen zunächst deutlich schwerer, da die Unimannschaft einerseits stärker besetzt war und die Saarländer andererseits zu Beginn ihre Chancen in Reihe ausließen. Als diese in der zweiten Halbzeit besser genutzt wurden, gelang ein überzeugender 7:3-Erfolg.

Mit fünf Punkten aus drei Spielen standen die Chancen für den SVF vor dem letzten Spiel des Tages gegen das Allstar-Team etwas besser, da dieses das Spiel gegen Pforzheim hoch verloren hatte und den Saarländern somit bereits ein Unentschieden zum Weiterkommen reichen würde. Warum die Friedrichsthaler nach den zuvor guten Auftritten so schlecht agierten und zur Halbzeit 0:3 zurück lagen, ist kaum zu erklären. Nach einer entsprechenden Kopfwäsche von Trainer Szcurkieiwcz und Torhüter Paul Kintzel starteten die SVFler allerdings furios in die zweite Halbzeit. Durch einen 4:0-Lauf ging man überzeugend in Führung und hatte alle Trümpfe in der Hand, musste allerdings nicht nur den Ausgleich, sondern auch den Rückstand hinnehmen. Eine Minute vor Schluss gelang aber der abermalige Ausgleich und somit der Einzug ins Halbfinale.

Da somit der vierte Platz des Vorjahres bereits mindestens erreicht war, bot sich die Möglichkeit zu erneuter Verbesserung, was dem SVF auch gelang! In einem intensiven Halbfinale gegen den SC Neustadt gleichte man zwei Mal die Führung der Pfälzer aus und ging nach dem 2:2-Endstand ins 5-Meterwerfen. Hier konnten sich die Friedrichsthaler auf Torwart Paul Kintzel, der keinen Gegentreffer zuließ, und die Schützen Andrzej Szcurkieiwcz sowie Pascal Hinz verlassen, die einen 4:2-Sieg herstellten.

Im Finale wartete erneut mit dem 1. BSC Pforzheim ein harter Brocken. Mit gänzlich veränderter Taktik versuchten die SVFler dem Gegner den Zahn zu ziehen, was jedoch wegen zu wenig Bewegung zunächst nicht gelang. Nach langem torlosen Stand konnten die Badener in schneller Folge mit 3:0 in Front gehen. Der SVF kam jedoch in der Folge mit mehr Bewegung und besser umgesetzter Taktik auf 2:3 heran, verpasste es allerdings das Spiel zu drehen. Somit musste man sich dem Zweitligisten mit 2:4 geschlagen geben.

Der zweite Platz ist die beste Platzierung der Friedrichsthaler beim Turnier in Gemmingen und zeigt, dass mit dem SVF beim anstehenden Alois-Uder-Pokal Ende September in Friedrichsthal zu rechnen ist!

Es spielten: Paul Kintzel (T), Manuel Christmann (1 Tor/0 Ausschlussfehler), Yannis Künstle (5/1), Pascal Hinz (3/2), Nick Bärtschi (9/1), Andrzej Szcurkieiwcz (4/2), Thomas Pink (2/1), Nico Basters, Lukas Mathieu (4/0), Holger Huber (3/1), Maximilian Simonett (0/1), Tobias Bauer (1/0) und Marius Heuer.

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Saisonstatistik Oberliga und Südwestdeutscher Pokal

Oberliga Rheinland-Pfalz Saar

Name Spiele Tore Ausschlussfehler
Abel, Fabian (2xT) 3
Bärtschi, Nick 9 25 9
Basters, Nico 7 1 7
Bauer, Tobias 10 5 7
Bohrmann, Michael (T) 1
Christmann, Manuel 9 1 8
Donnevert, Jochen 6 1
Groß, Stephan 4 2 1
Hinz, Pascal 8 4 6
Kintzel, Paul (T) 8
Krause, Oliver 7 1
Künstle, Yannis 11 7 6
Lambert, Markus 10 1 5
Mathieu, Lukas 11 17 7
Schmadel, Rüdiger 6 4 6
Schönberger, Marius 2
Simonett, Max 11 4 4
Szcurkewicz, Andrzej 11 8 2

Südwestdeutscher Pokal

Name Spiele Tore Ausschlussfehler
Abel, Fabian 2 1 1
Bärtschi, Nick 3 3 3
Basters, Nico 3 1
Bauer, Tobias 1 2 2
Christmann, Manuel 3 3
Donnevert, Jochen 1
Groß, Stephan 2 2
Hinz, Pascal 3 3 2
Kintzel, Paul (T) 3
Krause, Oliver 2 1
Künstle, Yannis 2 3
Lambert, Markus 2
Mathieu, Lukas 3 6 3
Schönberger, Marius 2 2
Simonett, Max 2 3
Szcurkewicz, Andrzej 3 5 3
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Deutliche Niederlage gegen Neustadt II

Im Halbfinale des südwestdeutschen Pokals verlor der SV Friedrichsthal mit 9:21.

Mit einer guten Leistung beim Turnier in Longwy im Rücken wollten die Friedrichsthaler im Halbfinale gegen den SC Neustadt nach Möglichkeit den Einzug ins Finale schaffen. Doch schon vor dem Spiel wurde aufgrund der sehr starken Besetzung der Pfälzer klar, dass dies fast unmöglich sein würde. Dennoch sollte zumindest ein möglichst knappes Ergebnis erzielt werden. Dem entgegen liefen allerdings die Leistungen der beiden mitgereisten Stammkräfte des Bundesligateams von der Weinstraße, die im ersten Viertel im Alleingang fünf Treffer erzielten. Obwohl die SVFler bei diesen Gegentreffern ordnungsgemäß den jeweiligen Schützen deckten, schlugen deren Schüsse unhaltbar für den Friedrichsthaler Torwart im Gebälk ein. Begünstigt wurde das Auftreten der Neustädter durch ein besonders im ersten Viertel schlechtes Angriffsspiel der Gastgeber. Während dies im zweiten Spielabschnitt besser wurde, spielte Neustadt weiterhin druckvoll im Angriff und konnte aufgrund von nun auch auftretenden Abwehrfehlern der Heimmannschaft zahlreiche Treffer erzielen. Positiv im Spiel der Gastgeber zu erwähnen, ist allerdings die Moral. Trotz eines Rückstands von 5:20 vor dem letzten Viertel, rafften sich die Friedrichsthaler in diesem Schlussabschnitt auf und konnten ihn mit 4:1 für sich entscheiden und etwas Ergebniskosmetik betreiben.

Letztlich stellt die hohe Niederlage gegen den SCN II keinen Beinbruch dar, waren die Gäste doch in ihrer Anfangsformation mit sechs Spielern angetreten, die in dieser Spielzeit in verschiedenem Ausmaß auch in der ersten Liga angetreten waren. Gerade gegen solche Spieler wird eine schlechte Leistung, wie die der SVFler am vergangenen Donnerstag, hart bestraft.

Nach dem Ausscheiden aus dem Pokal könnte es sogar sein, dass die Saison für den SV Friedrichsthal ungewollt vorbei ist. Aufgrund von Problemen mit dem Schwimmbad kann die letzte Partie beim WSV Ludwigshafen III am kommenden Samstag nicht stattfinden. Ob das Angebot, die Partie in Friedrichsthal auszuspielen, vom WSV wahrgenommen werden kann, wird momentan geklärt. Andernfalls würden die Friedrichsthaler ohne Spiel mit 10:0 siegen.

Es spielten: Paul Kintzel (T), Manuel Christmann (2 Tore/0 Ausschlussfehler), Yannis Künstle (0/1), Pascal Hinz, Nick Bärtschi (2/0), Fabian Abel (1/1), Andrzej Szczurkiewicz, Stephan Groß, Niko Basters, Lukas Mathieu (4/0), Marius Schönberger (0/1), Oliver Krause und Markus Lambert.

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Etwas wehmütig trotz bester Platzierung

Die Wasserballer des SV Friedrichsthal erreichen beim international besetzten Turnier in Longwy den 5. Platz.

Fast schon traditionell eröffneten die mit fünf Jugendspielern angetretenen SVFler das Turnier gegen die zweite Mannschaft des Gastgebers Longwy, die in der luxemburgischen Grenzlandrunde gerade Meister geworden war. Nach einer schnellen 2:0 Führung für den SVF glich Longwy nach vergebenen Chancen der Gäste zum 2:2 aus. Letztlich ließen sich die Friedrichsthaler davon jedoch nicht beirren und gewannen schließlich mit 5:2, wobei auch hier noch zahlreiche Chancen auf der Strecke blieben.

Im zweiten Spiel war Quiévrechain aus dem Norden Frankreichs der Gegner. Ähnlich wie im Spiel gegen Longwy 2 führten die Friedrichsthaler sogar 3:0, bekamen dann aber zwei Gegentore und gingen nur mit 3:2 in die Halbzeit. Allerdings ließen sich die Saarländer keineswegs davon beeindrucken und trafen sechs Mal in Folge, ohne einen weiteren Gegentreffer zuzulassen.

Mit dem ASPTT Nancy wartete im dritten Spiel der direkte Tabellennachbar von Longwy 1 in der N 3, der vierten Liga im Osten Frankreichs, und somit der bisher stärkste Gegner. Nach einigen Chancen zu Beginn für die Mannschaft aus Nancy stand der SVF in der Abwehr besser und begann immer mehr Akzente im Spiel nach vorne zu setzen. Zwar war die 1:0 Führung zur Halbzeit etwas schmeichelhaft in Anbetracht der Spielanteile, doch dieses Bild korrigierten die Friedrichsthaler im zweiten Spielabschnitt. Gerade nach dem 2:0 eröffneten sich mehr Chancen, was zu einem letztlich ungefährdeten 3:0 Sieg führte.

Mit der Empfehlung von drei Siegen aus drei Spielen traten die SVFler im letzten Spiel am Sonntag gegen Carouge Natation, den Erstligisten aus der Schweiz an. In einer spannenden Partie stand es bis zur Halbzeit 3:3. Bei diesem Spielstand kam es in der zweiten Halbzeit zum Schlüsselmoment des Spiels. In Überzahl schlossen die Friedrichsthaler etwas zu spät ab, sodass man statt 4:3 zu führen mit 3:4 zurück lag. Von diesem Wirkungstreffer erholten sich die Friedrichsthaler in diesem Spiel nicht mehr und verloren schließlich mit 4:7.

Das letzte Gruppenspiel stand dann am Montagmorgen an. Die SVFler hätten mit einem Sieg gegen Saint-Quentin, dem achten der nord-östlichen N 3, ins Halbfinale einziehen können. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre standen die Chancen gut, hatte man die Franzosen doch im vergangenen Jahr montags mit 5:2 geschlagen. Allerdings unterschied sich die Mannschaft des Gegners durch zwei Spieler ganz entscheidend, die in Frankreich normalerweise in der ersten Liga an den Start gehen. Gerade diese beiden waren es auch, die dem Spiel ihren Stempel gegen etwas verschlafene Friedrichsthaler aufdrückten. Diese wachten erst in der zweiten Halbzeit auf und kamen auf zwei Treffer heran. Aufgrund von insgesamt drei Aluminiumtreffern mussten sich die SVFler mit 2:4 geschlagen geben und verpassten somit leider das anvisierte Halbfinale.

Im Spiel um Platz 5 trafen die Friedrichsthaler auf Libellule de Paris, die zwischen 1905 und 1924 fünfmal französischer Meister wurden, mittlerweile aber auch in der N 3 in der Region um Paris spielen. In diesem Spiel war der SVF von Anfang an spielbestimmend, verpasste es jedoch gerade in der ersten Halbzeit dies in Tore umzusetzen. So führten die Friedrichsthaler nur mit 2:0. Dieses Manko wurde auch im zweiten Spielabschnitt kaum abgelegt, was einem ungefährdeten und deutlichen 5:0-Sieg allerdings nicht im Weg stand.

Mit dem 5. Platz gelang dem SVF die beste Platzierung bei der siebten Turnierteilnahme, welche aufgrund des stärkeren Teilnehmerfeldes als im Vorjahr und der stärkeren der beiden Vorrundengruppen nicht zu unterschätzen ist. Gerade die jungen SVFler zeigten gegen deutlich ältere und erfahrenere Spieler starke Leistungen, welche ihre gute Entwicklung belegen.

Torverhältnis: 28:15

Es spielten: Paul Kintzel (T), Manuel Christmann, Yannis Künstle (3 Tore/2 Ausschlussfehler), Pascal Hinz (2/1), Nick Bärtschi (5/1), Fabian Abel (1/0), Andrzej Sczurkiewicz (4/1), Lukas Mathieu (6/4), Marius Schönberger (1/0), Maximilian Simonett (3/1) und Tobias Bauer (3/2).

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Knappe Niederlage nach starkem Kampf

Ersatzgeschwächter SV Friedrichsthal verliert in Trier mit 5:8.

Die Liste der Ausfälle vor der Partie an der Mosel war lang und durchaus namhaft, da mit Nick Bärtschi, Rüdiger Schmadel, Pascal Hinz, Marius Schönberger, Stephan Groß und Nico Basters zahlreiche und gerade in der Abwehr wichtige Akteure fehlten. Auch dass die Partie im Freibad Nord ausgetragen wurde, war für die SVFler eher nachteilig, die im Gegensatz zum SSV Trier noch keine Freibadeinheit absolvieren konnten.

Trotzdem starteten die Friedrichsthaler gut, standen sicher in der Abwehr und erarbeiteten sich Chancen. Diesen stand allerdings im ersten Viertel gleich mehrmals das Torgehäuse im Weg. Die Abschlussschwäche der Gäste nutzte die routinierte Trierer Mannschaft äußerst kaltschnäuzig aus und erspielte sich bis zur ersten Pause eine 2:0-Führung. So setzte sich das Spiel auch im zweiten Viertel lange Zeit fort, wobei sich nun auch in der Abwehr einige Unaufmerksamkeiten beim SVF einschlichen. Trier nutzte diese und zog sogar auf 5:0 davon. Das 1:5 für Friedrichsthal kurz vor der Halbzeitpause gab den Gästen Auftrieb, die besonders von Torhüter Paul Kintzel aufgemuntert wurden, nun die Chancen zu nutzen und noch einmal aufzuholen. Dies gelang auch direkt im ersten Angriff, in dem Lukas Mathieu mit seinem zweiten Treffer nachlegte. Genauso machten es auch Spielertrainer Andrzej Szczurkiewicz per Rückhand, Maximilian Simonett mit einem klasse Aufsetzer und Tobias Bauer in Überzahl. Als nun die Friedrichsthaler zur dritten Pause nur noch mit zwei Toren (5:7) zurücklagen, war die Partie wieder offen. Allerdings verpassten es die Gäste im Schlussviertel wieder, ihre Chancen zu nutzen. So landete ein Heber von Tobias Bauer am Pfosten und ein Tor von Fabian Abel war aufgrund der um Sekundenbruchteile abgelaufenen Angriffszeit ungültig. Trier erzielte dann durch einen Konter im Anschluss daran das 8:5 und konnte in der Folge das Ergebnis clever und routiniert über die Zeit bringen.

In Anbetracht der Ausgangssituation lieferte der SV Friedrichsthal eine sehr gute Partie, zeigte eine gute Spielanlage, stand sich aber, was ein besseres Ergebnis anbelangt, selbst im Weg. Die schlechte Chancenverwertung, die in dieser Partie auch mit einer beträchtlichen Portion Pech verbunden war, bleibt somit weiterhin das große Manko im Spiel der Saarländer. Neben dem Turnier in Longwy an Pfingsten stehen für den SVF in dieser Saison noch das Halbfinale im südwestdeutschen Pokal und das Oberligaspiel bei der dritten Mannschaft aus Ludwigshafen an.

Es spielten: Paul Kintzel (T), Manuel Christmann (0 Tore / 1 Ausschlussfehler), Yannis Künstle, Markus Lambert, Jochen Donnevert, Andrzej Szczurkiewicz (1/0), Fabian Abel, Oliver Krause, Lukas Mathieu (K; 2/0), Maximilian Simonett (1/0) und Tobias Bauer (1/1).

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14:5-Sieg gegen Neunkirchen

Nach der Pokalpartie in der Woche zuvor traten beide Mannschaften in fast gleicher Besetzung an und starteten zunächst ausgeglichen in die Partie. Friedrichsthal machte und bewegte sich zunächst zu wenig. So dauerte es fast vier Minuten, bis die Gäste die erste Führung erzielen konnten. Kurz später legte Pascal Hinz zum 2:0 nach. In der Folge fielen die SVFler wieder in Lethargie und bauten den Vorsprung nicht aus. Nach einigen vergebenen Chancen in der Offensive bedeutete der erste Ausschluss gegen den SV Friedrichsthal sofort das erste Tor für die Gastgeber, die so nur mit einem Tor Rückstand in die Pause gingen. Entsprechend der zu schwachen Leistung im ersten Abschnitt fiel auch die Pausenansprache von Spielertrainer Szczurkiewic aus, der von seiner Mannschaft deutlich mehr Bewegung forderte. Zunächst dauerte es allerdings erneut drei Minuten, bis seine Spieler die Forderungen des Trainers umsetzten. Dann geschah dies aber richtig: Mit vier Treffern innerhalb von vier Minuten und ohne Fehler in der Abwehr zogen die Friedrichsthaler auf 6:1 davon und erarbeiteten sich eine prima Ausgangslage für die zweite Halbzeit. In dieser agierte man weiterhin gut nach vorne, ließ aber in der Abwehr gelegentlich die nötige Aufmerksamkeit vermissen. Trotzdem gelang es den Gästen beide Abschnitte mit 4:2 zu gewinnen und so den Vorsprung weiter auszubauen.

Besonders herauszuheben ist hierbei die breite Verteilung der Treffer auf die verschiedenen Spieler. Es trugen sich nicht nur acht Spieler in die Torschützenliste ein, sondern sogar alle Jugendspieler des SVF (Manuel Christmann, Yannis Künstle, Maximilian Simonett und Tobias Bauer). Mit nun 12 Punkten und dem vorübergehenden zweiten Tabellenplatz reisen die SVFler am Sonntag zum SSV Trier, der mit zwei Siegen und einer knappen Niederlage gegen Tabellenführer Neustadt bisher sehr heimstark aufgetreten ist.

Es spielten: Paul Kintzel (T), Manuel Christmann (1 Tor / 2 Ausschlussfehler), Yannis Künstle (2/0), Pascal Hinz (2/0), Markus Lambert, jochen Donnevert, Szczurkiewic Andrzej (1/0), Stephan Groß (1/0), Oliver Krause, Lukas Mathieu (2/0), Niko Basters (0/1), Maximilian Simonett (3/0) und Tobias Bauer (2/1).

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SV Friedrichsthal bucht Halbfinale

 

Die Friedrichsthaler gewannen gegen den SV Neunkirchen mit 11:5 und ziehen als Gruppenzweiter ins Halbfinale des südwestdeutschen Pokals ein.

Für den SVF war die Ausgangslage vor dem zweiten Gruppenspiel in der Viertelfinalgruppe gut. Aufgrund des besseren Torverhältnisses – da Neunkirchen gegen Kaiserslautern mit 8:24, Friedrichsthal nur mit 6:7 verloren hatte – hätte den SVFlern bereits ein Unentschieden für das Weiterkommen gereicht. Außerdem stand der zuletzt ausgefallene Stammtorwart Paul Kintzel wieder zur Verfügung.

Die Friedrichsthaler traten von Beginn an spielbestimmend auf, hatten klare Feldvorteile und spielten sich Torchancen heraus. Doch leider blieb es gerade im ersten Viertel fast ausschließlich beim Herausspielen. Zwar brachte Pascal Hinz seine Farben nach tollem Konter mit 1:0 in Führung, aber danach blieben die Möglichkeiten gleich reihenweise ungenutzt. Zu erwähnen sind hier unter anderem ein vergebener Strafwurf und eine eins gegen eins Situation vor dem gegnerischen Tor.

Im zweiten Viertel setzte sich dieser fahrlässige Umgang mit den Chancen fort, wobei Spielertrainer Szczurkiewic zunächst noch auf 2:0 erhöhte. Aufgrund mehrerer Patzer in der Abwehr kam nun jedoch Neunkirchen ins Spiel und konnte sogar den Ausgleich erzielen. Allerdings ließen sich die Friedrichsthaler hiervon nicht aus der Ruhe bringen, sondern gingen durch Lukas Mathieu wieder in Führung. Danach legte der jüngste Akteur im Wasser, Tobias Bauer, zwei Mal nach: per Strafwurf und schnellem Abschluss aus dem Rückraum. Nach dem Treffer von Max Simonett, der „linken Klebe“, kurz nach der zweiten Pause führten die SVFler zwar erstmals mit vier Treffern, verpassten es aber erneut, das Spiel zu entscheiden und ließen Neunkirchen auf 4:7 herankommen. Im Schlussviertel gelang es endlich die eigenen Chancen ausreichend zu nutzen (durch Spielertrainer Szczurkiewic, Max Simonett und zwei Mal Pascal Hinz) und das Spiel zu entscheiden.

Während die Abwehr mit Ausnahme einiger Situationen im zweiten und dritten Viertel gut agierte, ist die Problemzone im Friedrichsthaler Spiel weiterhin der Angriff, wo zwar beste Chancen herausgespielt aber auch zahlreich ausgelassen werden. Im Halbfinale des südwestdeutschen Pokals wartet nun der SC Neustadt II, gegen den die Saarländer Heimrecht haben werden. Vorher geht es aber am kommenden Donnerstag erneut gegen den SV Neunkirchen, wenn in der Lakai das Ligaspiel ansteht.

Es spielten: Paul Kintzel (T), Manuel Christmann, Fabian Abel, Pascal Hinz (3 Tore / 0 Ausschlussfehler), Nick Bärtschi, Jochen Donnevert, Andrzej Szczurkiewic (3/0), Marius Schönberger, Oliver Krause (0/1), Lukas Mathieu (1/0) (K), Niko Basters, Maximilian Simonett (2/0) und Tobias Bauer (2/2).

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Deutliche Niederlage in Ludwigshafen

Der SV Friedrichsthal verliert in Ludwigshafen gegen die Zweitligareserve des WSV deutlich mit 2:12.

Die Saarländer traten in ähnlicher Besetzung an wie bei der Heimniederlage gegen den Kaiserslauterer SK in der Woche zuvor. Ganz ähnlich wie in diesem Spiel verschliefen die SVFler auch in Ludwigshafen ein Viertel komplett, dieses Mal das erste. Mit schlechten Pässen und unaufmerksamem Verhalten in der Umkehr lief man in die schnellen Konter der Gastgeber hinein, die mit zahlreichen Akteuren angetreten waren, die vorher noch in der zweiten Liga Nürnberg mit 20:4 heimgeschickt hatten. In den weiteren Spielabschnitten agierten die Friedrichsthaler vor allem in der Abwehr konzentrierter und konnten die Ergebnisse besser gestalten (1:1/0:2/0:2). Gerade in den beiden letzten Vierteln stellte allerdings das Angriffsspiel ein Problem dar. Nicht weil die Gäste so schlecht im Spiel nach vorne agierten, sondern aufgrund zahlreicher ausgelassener Chancen. So stehen ganze drei Pfostentreffer und ein etwas unglücklich abgepfiffenes Tor zu Buche, die ein knapperes Resultat verhinderten.

Spielertrainer Szczurkiewicz betonte nach dem Spiel allerdings vor allem den Lernprozess, in dem die junge Mannschaft steckt. Wichtiger als die momentanen Ergebnisse stufte er das Auftreten der Mannschaft ein, welches ihn phasenweise zufrieden stimmte. Dennoch fehlen den SVFlern vor allem noch die Schnelligkeit in den Umkehraktionen und die Gefährlichkeit aus dem Rückraum. Ein ausdrückliches Lob verdiente sich Torwart Fabian Abel, der in seinem erst zweiten Spiel im Tor bereits eine deutliche Verbesserung zeigte und zwei Mal im eins gegen eins rettete. An den Defiziten gilt es in der dreiwöchigen Spielpause über Ostern zu arbeiten, bevor im südwestdeutschen Pokal das zweite Spiel der Gruppenphase ansteht, wenn es in der Lakai gegen den SV Neunkirchen geht.

Es spielten: Fabian Abel (T), Manuel Christmann (0 Tore/1 Ausschlussfehler), Yannis Künstle (1/1), Jochen Donnevert, Nick Bärtschi (0/2), Rüdiger Schmadel, Andrzej Szczurkiewicz (1/0), Marius Schönberger, Markus Lambert, Lukas Mathieu (0/1), Nico Basters (0/1) und Maximilian Simonett (0/1).

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Knappe Niederlage im Pokal

In der Begegnung mit dem letztjährigen Finalisten Kaiserslauterer SK musste sich der SV Friedrichsthal mit 6:7 geschlagen geben.

Die SVFler traten in fast identischer Besetzung wie im Oberligaspiel gegen Ludwigshafen in der Woche zuvor an und machten ihre Sache zunächst richtig gut. So ging der SVF durch einen Konter in Person von Maximilian Simonett in Führung und erhöhte durch Nick Bärtschi aus dem Rückraum auf 2:0. Den Anschlusstreffer der Gäste erwiderte Spielertrainer Szczurkiewicz per Rückhandwurf noch vor der ersten Pause mit dem 3:1. Ähnlich ging es auch zunächst im zweiten Viertel weiter, als der SVF zunächst auf 4:1 erhöhte. Bis hierhin agierten die Hausherren durchaus gut, ruhig und überlegt im Spiel nach vorne, ließen aber in der Folge diese Eigenschaften mehr und mehr vermissen. So führte man zur Halbzeit zwar immer noch mit 5:3, hatte aber deutlich an Gefährlichkeit im Angriff eingebüßt. Dies verschlimmerte sich in der zweiten Halbzeit nach dem dritten Ausschluss für Nick Bärtschi noch weiter. Während die Abwehr weiter aufopferungsvoll und kämpferisch verteidigte, sah es im Angriff äußerst schlecht aus, da man viel zu selten die starke Raumdeckung der Gäste auflösen und dann durch Centeranspiele gefährlich werden konnte. Umgekehrt musste man sogar eine Sekunde vor Viertelschluss den 5:5 Ausgleich hinnehmen. Als dann im letzten Viertel nach nicht einmal einer Minute Manuel Christmann mit einem starken Schuss zur 6:5 Führung traf, keimte bei den Hausherren zunächst Hoffnung auf. Allerdings schaffte es der KSK nicht nur auszugleichen, sondern sogar knapp zwei Minuten vor Schluss erstmals in Führung zu gehen, welche der SVF nicht mehr egalisieren konnte.

Nach der anfangs guten Leistung und 4:1 Führung hatten die Hausherren im Angriffsspiel fast gänzlich den Faden verloren, konnten nicht mit der Raumdeckung der Gäste umgehen und mussten sich so verdient geschlagen geben. Trotz der wohl schlechtesten Saisonleistung stellt diese Niederlage keinen Beinbruch dar, da einerseits im Pokal noch die Möglichkeit auf ein Weiterkommen besteht und andererseits am kommenden Freitag mit hoffentlich stark verbesserter Angriffsleistung in der Oberliga die Revanche gegen den KSK versucht werden soll.

6:7 (3:1/2:2/0:2/1:2)

Es spielten: Paul Kintzel (T), Manuel Christmann (1 Tor / 0 Ausschlussfehler), Yannis Künstle (0/2), Pascal Hinz (0/2), Nick Bärtschi (1/3), Oliver Krause (0/1), Andrzej Szczurkiewicz (2/3), Stephan Groß (0/2), Markus Lambert, Lukas Mathieu (1/3; K), Nico Basters (0/1), Maximilian Simonett (1/0) und Marius Schönberger (0/1).

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Ein fast perfekter Abend

Der SV Friedrichsthal gewinnt das Spitzenspiel gegen den WSV Ludwigshafen II mit 8:1.

Aus Friedrichsthaler Sicht standen die Vorzeichen für das Heimspiel gegen den Tabellennachbarn auf Platz drei gut. Einerseits konnte man in fast identischer Besetzung wie im Spiel gegen Trier antreten, andererseits war pünktlich zum Spieltag die offene Zeitnahme bereit, die vom ehemaligen Bundesligisten Schwimmfreunde St. Ingbert dem SVF freundlicherweise zur Verfügung gestellt wird. Besser wurden die Voraussetzungen für die Friedrichsthaler noch, da Ludwigshafen zwar mit einigen erfahrenen und guten Spielern, aber nicht mit der besten Formation antrat. So fehlten einige Akteure des Zweitligateams, die für gewöhnlich in der Reserve mitspielen.

Gegen die sehr schwimmstarke Mannschaft musste der SVF ähnlich wie gegen Trier zwei Wochen zuvor einige Minuten lang warten, bis man nach mehreren vergebenen Möglichkeiten zum ersten Torerfolg kam. Allerdings schaffte man es bis dahin auch, sämtliche Gefahr vom eigenen Tor fern zu halten und Ludwigshafen keineswegs ins Spiel kommen zu lassen. Dieses wirklich vorbildliche Abwehrverhalten wurde über alle Viertel beibehalten, war Schlüssel zum Sieg und das eindeutige Prunkstück im Friedrichsthaler Spiel. Die konsequente und unnachgiebige Pressdeckung sorgte in Verbindung mit Torhüter Paul Kintzel für einen Abwehrriegel, der bis in die Mitte des dritten Viertels gänzlich dicht hielt, wobei in einigen Situationen auch ein wenig Glück im Spiel war. So scheiterte nämlich der WSV mehrmals am Gehäuse und hätte das Spiel etwas enger gestalten können. Mit einem Stand von 2:0 ging es zunächst in die erste Pause. Im zweiten Spielabschnitt legte dann der Jüngste im Becken, Tobias Bauer, nach gutem Überzahlspiel zum 3:0 nach. Trotz eines hin und wieder lahmenden Angriffsspiels – vor allem Überzahlsituationen blieben ungenutzt – wurde die Führung bis zur Halbzeit auf 4:0 ausgebaut, worauf danach durch Treffer von Nick Bärtschi und Lukas Mathieu sogar eine 7:0 Führung zu Buche stand. Mit einer sicheren 8:1 Führung begann das letzte Viertel, welches jedoch besonders torarm verlaufen sollte, da in diesem Abschnitt auch die SVFler mehrmals am Gehäuse scheiterten.

Schlussendlich behielt Friedrichsthal beide Punkte souverän im Bad und konnte so Platz zwei festigen. Dabei zeigte man gerade in der Abwehr die eigene Klasse, muss aber im Angriff noch weitaus konzentrierter spielen, um die eigenen Möglichkeiten besser zu nutzen.Gleich am nächsten Freitag wartet mit dem Kaiserslauterer SK im Südwestdeutschen Pokal der nächste dicke Brocken auf die Friedrichsthaler, die im eigenen Bad weiter ungeschlagen bleiben und eine möglichst gute Ausgangslage auf den Einzug ins Halbfinale haben wollen.

8:1 (2:0/2:0/4:1/0:0)

Es spielten: Paul Kintzel (T), Manuel Christmann, Yannis Künstle, Pascal Hinz, Nick Bärtschi (2 Tore/1 Ausschlussfehler), Oliver Krause (0/1), Andrzej Szczurkiewicz (1/0), Stephan Groß, Markus Lambert (0/1), Lukas Mathieu (4/0), Nico Basters (0/2), Maximilian Simonett (0/1) und Tobias Bauer (1/0).

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